Petra Remshardt

„Tage der Industriekultur“: Neustädter Hafenführung

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Neustadt. Der Neustädter Hafen ist das älteste noch existierende „Industriezeugnis“ der Stadt. Im Rahmen der „Tage der Industriekultur“ der Metropolregion Hamburg kann der Hafen mit seiner Geschichte und den Geschichtchen der Menschen, die mit dem Hafen zu tun haben, bei der „Neustädter Hafenführung“ am Samstag, dem 28. September, entdeckt werden. Seit der Stadtgründung im Jahr 1244 ist der Hafen Neustadts Nabel zur Welt, auch wenn seine Bedeutung vergleichsweise bescheiden blieb. Dennoch war er Drehscheibe des lokalen Handels und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Immerhin wurden im 17. Jahrhundert einige der größten dänischen Kriegsschiffe in Neustadt gebaut, von denen eins wegen seiner Größe schon beim Stapellauf auf Grund lief. Doch auch der Getreidehandel und die Fischerei bestimmten die Stadtentwicklung und das Stadtbild. Nur wenige Städte weisen Ensembles mit mehr als drei Speichern des beginnenden 19. Jahrhunderts auf, schon gar nicht mit einem Bauopfer als Schutz vor Verfall wie der Pagodenspeicher.
Die circa 75-minütige Sonderführung startet um 14.30 Uhr am Netztrockenplatz auf der Hafenostseite. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer mit dem Pkw kommt, kann auf den Parkplätzen P1 oder P2 parken. (red)


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