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Tipps für den perfekten Kindergeburtstag

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Auf den Kindergeburtstag freuen sich die lieben Kleinen das ganze Jahr, während er den Eltern meistens eher bevorsteht und sie froh und erleichtert sind, wenn das Fest endlich geschafft ist und die Gäste wieder abgeholt wurden. Diese Diskrepanz liegt zum einen an den extrem hohen Erwartungen, die an diesen Tag gestellt werden und zum anderen daran, dass man zwar im Vorfeld sehr viel bedenken kann, doch auch bei der besten Planung nicht alle Eventualitäten bedacht werde können. Daher ist es immer wichtig, flexibel und spontan reagieren zu können.
 
Einige Tipps und Verhaltensregeln, die sich bewährt haben:
 
1. Anzahl der Gäste
Natürlich ist es schwer, wenn sich das Geburtstagskind zu seinem 6. Geburtstag auf 6 Gäste beschränken muss. Es ist aber mehr als sinnvoll, die Anzahl der Gäste an das Alter des Geburtstagskindes zu koppeln. Denn, kleinere Kinder benötigen mehr Hilfe und Betreuung als ältere. Ein kleines Beispiel: Wenn zehn Dreijährige relativ gleichzeitig auf die Toilette müssen, dann ist damit eine Betreuungsperson schon sehr gut beschäftigt. Sind es doch einmal mehr Gäste geworden, ist es besser, die Kinder bei den Spielen in zwei oder drei Gruppen einzuteilen und unterschiedliche Spiele parallel zu veranstalten. Dadurch entstehen keine langen Wartezeiten und die Wartenden kommen in der Zwischenzeit nicht auf „dumme Gedanken“. Das bedeutet aber natürlich auch, dass man genug Hilfspersonen dabei haben muss.
 
2. Ruhephase vor dem Beginn des Festes einplanen
Es empfiehlt sich nicht, das Fest nach einem anstrengenden Kindergarten- oder Schultag zu veranstalten. Meistens ist das Geburtstagskind im Vorwege ja schon lange aufgeregt und hat in den Nächten vor dem großen Tag bereits zu wenig Schlaf bekommen. Findet dann das Fest nach der Feier im Familienkreis und in Schule und Kindergarten auch noch am selben Tag statt, ist das Geburtstagskind häufig heillos überfordert und kann das Fest gar nicht richtig genießen. Deshalb besser am Wochenende nachfeiern!
 
3. Weniger ist mehr
Es ist immer gut, den Kindergeburtstag durchzuplanen und in etwa vorher festzulegen, wann der Kuchen gegessen, die Bastelaktion, die Schatzsuche oder die Bescherung stattfinden soll. Dabei sollte man aber immer noch ganz viel Platz für Spontaneität lassen, denn manchmal macht eben das Stopptanzen so großen Spaß, dass die kleinen Gäste gar nicht mehr damit aufhören wollen. Dann sollte man flexibel genug sein, andere Spiele einfach wegzulassen.
 
4. Klassiker neu verpackt
Die klassischen Kinderspiele, wie Stopptanzen, Reise nach Jerusalem, Topfschlagen, Eierlaufen, Sackhüpfen und Dosenwerfen machen immer noch genau so viel Spaß wie früher. Doch manche Kinder sind heutzutage schnell gelangweilt, wenn sie ein Spiel bereits kennen. Dann einfach beispielsweise auf den Topf Augen aus Papier kleben und sofort heißt das Spiel nicht mehr Topfschlagen, sondern „Monster fangen“.
 
5. Eine Schatzsuche ist Pflicht
Egal in welchem Alter, ob Jungs oder Mädchen: Eine Schatzsuche ist immer ein absolutes Highlight auf einem Geburtstag. Knifflige Rätsel zu lösen, versteckte Hinweise zu finden und sich dann bis zu dem Schatz vorzuarbeiten, gehört für die meisten Kinder einfach zu einem gelungenen Kindergeburtstag dazu. Hierfür ist eine detaillierte Planung unumgänglich, gerade wenn die Kinder älter als 4 Jahre sind. Denn spätestens ab dem 5. Geburtstag passen die kleinen Gäste sehr gut auf und man kann sie nicht mehr mal eben beschummeln. (gm)



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