Alexander Baltz

Unfall auf der B 501 - Vierköpfige Familie und zwei weitere Personen nach Verkehrsunfall bei Schashagen verletzt

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Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Schashagen. Vergangenen Mittwochvormittag ereignete sich auf der Bundesstraße 501 zwischen Neustadt und Grömitz ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sechs Personen verletzt wurden. Unter den Beteiligten befand sich auch eine Familie mit zwei Kindern. Gegen 10.50 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen auf der B 501 zwischen Neustadt und Grömitz alarmiert. Bisherigen Erkenntnissen nach befuhr eine 47-jährige Ostholsteinerin mit ihrer Mercedes A- Klasse die Bundesstraße in Richtung Grömitz. In einer 70er-Zone in Höhe der Abzweigung Richtung Schashagen prallte von hinten kommend aus noch nicht eindeutig geklärter Ursache plötzlich ein mit einer vierköpfigen Familie besetzter Citroen Berlingo auf das Heck der A-Klasse. Bedingt durch die Wucht des Zusammenpralls geriet der Citroen nach rechts von der Fahrbahn und prallte dort gegen die beginnende Leitplanke. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug, schleuderte über die Leitplanke eine fünf Meter stark bewaldete Böschung hinunter und blieb dort auf der Beifahrerseite liegen. Die Mercedes A-Klasse wurde durch den Aufprall nach vorne gestoßen, konnte jedoch trotz starker Beschädigungen am Heck von der Ostholsteinerin auf der Fahrbahn gestoppt werden.
 
Aus dem Citroen Berlingo konnte sich eine vierköpfige Familie eigenständig befreien. Die 35 und 36 Jahre alten Eltern sowie die eineinhalb und siebenjährigen Töchter aus Mecklenburg-Vorpommern wurden nach bisherigem Kenntnisstand leicht verletzt, ebenso die 47-jährige Fahrerin und deren 22-jährige Begleitung der A-Klasse. Alle Unfallbeteiligten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.
 
Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 501 zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Neben den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr waren neun Rettungswagen und drei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Nach derzeitigem Sachstand prüfen die Beamten der Polizeistation Grömitz jetzt, ob die 35-jährige Fahrerin des Citroen möglicherweise zu schnell fuhr. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der überhöhten Geschwindigkeit und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang und insbesondere die Fahrweise der beteiligten PKW beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten in Grömitz unter Tel. 04562/22000 entgegen. (red)



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