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Anzeige: Erfolgreicher Jahresabschluss der VR Bank

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Die Vorstandsmitglieder Lars Nissen (lks.) und Stefan Frahm.

Die Vorstandsmitglieder Lars Nissen (lks.) und Stefan Frahm.

Lensahn. Das Jahr 2018 konnte die VR Bank Ostholstein Nord - Plön eG erfolgreich mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 17,6 Mio. Euro abschließen. Das Betriebsergebnis liegt bei 1,06 Prozent der Bilanzsumme und damit leicht über anderen Genossenschaftsbanken.
 
„Wir sind mit dem erreichten Ergebnis, insbesondere in dem herausfordernden Marktumfeld, zufrieden und konnten dieses vor allem durch stabile Wachstumsraten erreichen“, fasste Vorstandssprecher Lars Nissen den Jahresabschluss auf der Jahrespressekonferenz zusammen.
 
Niedrigzinsen bleiben auf dem Niveau von heute:
„Die DZ Bank rechnet in ihrer Zinsprognose bis 2023 damit, dass die Zinsen auf dem niedrigen Niveau von heute bleiben. Das ist eine positive Nachricht für Häuslebauer, aber natürlich nicht so gut für Sparer und die Banken“, erklärte Nissen. Im Einlagengeschäft konnte trotz anhaltender Niedrigzinsphase ein Zuwachs von 5,6 Prozent erreicht werden. Damit liegt die Bilanzsumme 2018 mit 1.599 Mio. Euro 4,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Marktposition baute die VR Bank weiter aus und begrüßte im Jahr 2018 2.165 neue Kunden, von denen rechnerisch über die Hälfte auch Teilhaber der Bank wurden. Und auch das Kreditgeschäft wuchs in 2018 um 3,6 Prozent Prozent auf 1.078 Mio. Euro.
 
Kein Personalabbau, keine Schließung von Filialen
„Da uns auf der Ertragsseite so gute Erfolge gelungen sind, mussten wir auch keinen Personalabbau oder andere Einsparungen vornehmen, um das Ergebnis halten zu können“, freute sich Vorstandsmitglied Stefan Frahm, der das große Engagement und die Motivation der Mitarbeiter ausdrücklich lobte. Eine weitere Erfolgsgeschichte sei die Installation der sogenannten Direktfiliale, die den Kunden telefonische Beratungen anbietet und die ausschließlich durch Mitarbeiter der VR Bank besetzt sei.
 
Nicht zuletzt die von der VR Bank gelebte Philosophie der Mitgestaltung durch die Mitarbeiter mache die Genossenschaftsbank zu einem attraktiven Arbeitgeber, bei dem Mitarbeiter eine überdurchschnittlich lange Betriebszugehörigkeit vorweisen. Dies ginge allerdings nur, wenn man als Unternehmen in moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze investiere, erläuterte Lars Nissen. Filialschließungen seien derzeit nicht geplant, man beobachte aber natürlich genau den Bedarf, da auch die Kunden zunehmend digital agierten, so der Vorstandssprecher.
 
Mehr Kunden und Kredite
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden mehr als 200 Mio. Euro neue Kredite an Kunden und Mitglieder der Genossenschaftsbank vergeben, knapp drei Viertel davon an Geschäftskunden. „Dabei ist besonders zu beobachten, dass wir in allen Branchen bei der Finanzierung von Vorhaben unterstützen, wobei natürlich der Immobilienbereich auch in 2018 sehr zum guten Wachstum beigetragen hat.“, berichtete Lars Nissen weiter. „Für die Landwirtschaft hingegen stellte das abgelaufene Jahr durch die lang andauernde Dürre teilweise eine besondere Herausforderung dar. Wir sehen uns auch in schwierigen Zeiten als starker Partner an der Seite unserer Kunden. Daher haben wir unsere Agrarkunden aktiv im vergangenen Jahr angesprochen sowie individuelle Lösungen geschaffen und unterstützt – getreu dem Motto ‚Gemeinsam packen wir es an.‘ “
 
6,5 Prozent Dividende an Mitglieder
„Wir haben ein Jahresergebnis, über das man sich wirklich freuen kann und werden daher auch vorschlagen, die Dividende bei 6,5 Prozent zu belassen“, sagte Lars Nissen abschließend. (red/gm)
 
Bedeutung der VR Bank für die Region
• 14 Filialen
• 252 Mitarbeiter
• 27 Auszubildende
• 8,7 Mio. Euro Gehalt ausgezahlt
• 151.000 Euro Spenden
• 6 Mio. Euro Steuern gezahlt


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