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50 Jahre Freundschaft

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Günter Klüver, Hans-Jürgen Kramm und Manfred Kahl (v. l.) gehören dem Festausschuss an.

Günter Klüver, Hans-Jürgen Kramm und Manfred Kahl (v. l.) gehören dem Festausschuss an.

Hansühn. (bg) Wer das Sportlerheim des SV Hansühn betritt, wird gleich doppelt auf die Farben Rot und Weiß eingestimmt. Denn Rot und Weiß sind nicht nur die Farben des heimischen Vereins aus der Gemeinde Wangels, sondern auch die Farben des VfR Niedertiefenbach. Beide Vereine verbindet eine 50-jährige Freundschaft, die an den Pfingsttagen vom 8. bis 10. Juni gebührend gefeiert werden soll. Eine Festveranstaltung mit Partynacht, gemütlichem Beisammensein, Torwandschießen und Frühschoppen steht auf dem Programm.
„Wir erwarten etwa 40 Teilnehmer aus Niedertiefenbach“, kündigen Günter Klüver, Hartmut Kahl und Hans-Jürgen Kramm an. Gemeinsam mit Tobias Kardel, Dörte Bahr und Patrick Klüver haben sie einen Festausschuss gebildet, bei dem die Fäden für das Jubiläumsfest zusammenlaufen. „Mitfeiern darf jeder“, betonen die drei älteren Mitglieder, die schon viele Feste mit dem Gastverein gefeiert haben. „Aber ganz besonders würden wir uns über viele Ehemalige freuen.“ Es gebe wohl nicht viele Sportvereine, die über eine so lange Zeit eine Freundschaft pflegen, vermuten die Initiatoren des Jubiläumsfestes. Auch die weite Entfernung von genau 632 Kilometern zwischen beiden Vereinen sei zu bedenken. Niedertiefenbach liegt in der Gemeinde Beselich im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg. Der Ort hat etwa 1000 Einwohner.
Aber wie konnte überhaupt solch eine Freundschaft entstehen? „Im August 1968 verbrachte das Vorstandsmitglied des VfR, Kurt Gerbsch, seinen Urlaub in Ostholstein. Ein nicht bekannter Umstand führte ihn nach Hansühn“, heißt es in der Festschrift zum Jubiläum. „Er beobachtete das fußballerische Geschehen auf dem Sportplatz, erkundigte sich im Vereinslokal bei Reinhard Alff über die Größe des Vereins und nahm sodann Kontakt mit dem damaligen 1. Vorsitzenden Heinrich Bungenberg auf. Da der SV Hansühn strukturell vergleichbar war wie sein Verein, trug Kurt Gerbsch seine Vorstellung von einer stetigen sportfreundschaftlichen Beziehung zwischen den beiden Vereinen aus Hessen und Schleswig-Holstein vor. Heinrich Bungenberg war von dem Vorschlag angetan und so vereinbarten beide Vereinsvertreter, in schriftlicher Verbindung zu bleiben. Die persönliche gegenseitige Wertschätzung der beiden Vereinsvertreter und die Zustimmung der beiden Vereinsvorstände führten zu dem Entschluss, die freundschaftliche Verbindung zwischen beiden Vereinen und deren Mitglieder ins Leben zu rufen.“
Als Männer der ersten Stunde können Günter Klüver, Hartmut Kahl und Hans-Jürgen Kramm eine positive Bilanz der 50 Jahre ziehen. Es gab zwar nicht in jedem Jahr einen Besuch in Hansühn oder einen Gegenbesuch in Niedertiefenbach. Doch 39 große Treffen sind zu verzeichnen. „Es sind zudem viele persönliche Freundschaften entstanden“, berichten die drei Vereinsmitglieder. „Man trifft sich auch privat. Außerdem rücken auf beiden Seiten junge Leute nach.“


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