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Bischof Magaard besucht auf seiner Radpilgerreise die St. Johanniskirche

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Bischof Gothardt Magaard bei der Ankunft vor der St. Johanniskirche

Bischof Gothardt Magaard bei der Ankunft vor der St. Johanniskirche

Oldenburg. (kk) Bischof Gothardt Magaard radelte auf dem Mönchsweg von Glückstadt nach Fehmarn und besuchte auf seiner letzten Etappe auch die älteste Backsteinkirche Nordeuropas in Oldenburg. Kirchenhüter Klaus Kasper begrüßte den Bischof nicht nur im Namen des Hütedienstteams, sondern zugleich auch für die rund 30 anwesenden Vertreter der Kirchengemeinde, des Kirchenkreises Ostholsteins, der Stadt Oldenburg, des Orgelbauvereins und der Stiftung Oldenburger Wall und informiert ihn über diese ehrenamtliche Aufgabe in dieser altehrwürdigen Kirche. 40 Ehrenamtler aus Oldenburg und Umgebung halten die Kirche sieben Monate im Jahr täglich sieben Stunden für Besucher offen. Im Jahre 2017 sind von den ehrenamtlichen Hütern rund 1 500 Dienststunden geleistet worden. In den letzten Jahren kamen durchschnittlich rund 7 000 interessierte Besucher. Die Anzahl der Gäste, die mit dem Rad ankommen, hat sich in der letzten Zeit deutlich erhöht.
Klaus Kasper erläuterte die wechselvolle Geschichte der altehrwürdigen, ehemaligen Bischofskirche, die im Zuge der Christianisierung der Slawen vor mehr als 860 Jahren entstanden ist.
Bischof Magaard ließ sich auch über die Besonderheiten in der Kirche informieren, z. B. dient der schwebende Taufengel als Taufbecken und auch die anlässlich einer Taufe von den Eltern gefertigten Bänder sind Erinnerungsstücke, die nicht in jeder Kirche zu finden sind.
Bischof Magaard betonte die Wichtigkeit des Hütedienstes und bedankte sich bei den Ehrenamtlern sehr herzlich dafür, dass diese Aufgabe nach dem Motto „Tritt ein – die Kirche ist offen“ so engagiert in Oldenburg durchgeführt wird.
Kirchenmusiker Matthias Voget brachte auf der Empore die Notwendigkeit eines Orgelneubaus zum Ausdruck und erläuterte an Hand einer Bauzeichnung die wichtigsten Bauteile mit der Anordnung der rund 2 000 Pfeifen. Der Vorsitzende des Orgelbauvereins Dr. Rolf Olderog betonte, dass die Gesamtsumme von über 500 000 € für die Kirchengemeinde Oldenburg nicht leicht aufzubringen sei, der Verein hat aber inzwischen rund 120 000 € dazu an Spenden eingeworben.
Bischof Magaard dankte für das große Engagement des Orgelbauvereins und freute sich sehr darüber, dass die neue Orgel nun bald eingebaut wird und am 1. Advent (2. Dezember 2018) geweiht werden soll. Der Vorsitzende der Stiftung Oldenburger Wall, Torsten Ewers, informierte den Bischof auf seiner Fahrt über den Oldenburger Wall, dem zweitwichtigsten Bodendenkmal Schleswig-Holsteins. Hier haben viele Kämpfe zwischen den Slawen und den Sachsen stattgefunden, bevor die Christianisierung auf der Halbinsel Wagrien erfolgreich war. Die Geschichte der Slawen wird im Wallmuseum aufgearbeitet und erfreut sich großer Beliebtheit bei den vielen Besuchern.



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