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Krötenschutzzaun vor Damlos ist errichtet

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Damlos/Oldenburg. (hm-w/eb) Nach einem kürzlich gestellten Antrag von Heike Mettke-Wulff an alle zuständigen Behörden wie die Untere Naturschutzbehörde oder auch die Straßenverkehrsbehörde sowie Informationen an den Bürgermeister von Damlos, Reiner Wolter, und alle Grundstückseigentümer, ging alles überraschend schnell: Einhellig wurde grünes Licht für einen Krötenschutzzaun am Sebenter Weg zwischen den Orten Sebent und Damlos gegeben. Ursächlich für den erfolgreichen Antrag war die Beobachtung, dass vor einigen Tagen bei zunehmender Temperatur vermehrt Kröten über diese Straße gewechselt und überfahren worden sind. Glücklicherweise konnten 50 bis 60 Tiere noch rechtzeitig von der Straße eingesammelt und auf die andere Seite verbracht werden. Und obgleich wegen der geringeren Temperatur der Wechsel derzeit wieder zurückhaltender ist, wird er mit Sicherheit bei entsprechender Witterung erneut ansteigen. Durch die Errichtung eines Zaunes wird der „Straßentod“ vieler Tiere vermieden, denn am Zaun können die Kröten aufgenommen und weitertransportiert werden. Realisiert wurde der Aufbau inzwischen mit Personal des NABU Oldenburg, dem entsprechendes Schutzzaunmaterial zur Verfügung stand: Entsprechend der getroffenen Absprachen hat die NABU Gruppe Oldenburg am Freitag, dem 22. März, zunächst über 200 m Zaun verlegt - am 23. März folgte auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Zaunverlegung. Ein herzlicher Dank gilt hierzu den anwohnenden Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe. Sie zeigten sich von der Notwendigkeit der Schutzmaßnahme überzeugt, hatten Sie doch schon beobachtet, dass aufgrund der Witterung schon starke Krötenwanderungen stattgefunden hatten und dass bereits etliche „plattgefahren“ worden waren. Daher waren sich alle einig, im nächsten Jahr den Zaun früher aufzustellen. Die jetzige Betreuung, das heisst tägliches Einsammeln der in den Behältnissen aufgefangenen Kröten und Wiederaussetzen auf der anderen Straßenseite, erfolgt durch Anwohner und die NABU Ortsgruppe. An der Rettungsaktion für die Kröten beteiligt
waren die Familie Kock, Manfred Behsen, Jörg Hahn und Heike Mettke-Wulff.


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