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Mit dem Longboard nach Bayern

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Ein leichtes Warm-up in der Heiligenhafener Fischerstraße. Seit dem 1. Mai ist Michel Ragnow mit seinem Longboard dann auf großer Tour.

Ein leichtes Warm-up in der Heiligenhafener Fischerstraße. Seit dem 1. Mai ist Michel Ragnow mit seinem Longboard dann auf großer Tour.

Gremersdorf. (ra) Michel Ragnows großes Abenteuer begann am 1. Mai um 12 Uhr am Grünen Brink auf Fehmarn als der 25 Jahre alte Gremersdorfer auf sein Longboard stieg, sich kraftvoll mit dem rechten Fuß abstieß und Kurs Richtung Süden nahm. Der Königssee im Berchtesgadener Land ist das Ziel, seine Route dorthin ist mehr als 2000 Kilometer lang.
„Ich denke, das wird eine ganz besondere Lebenserfahrung, auf die ich später immer wieder gerne zurückschauen werde. Ich freue mich darauf, viele tolle Landschaften und Orte in Deutschland kennenzulernen“, sagt Michel Ragnow, der sich für sein großes Abenteuer unbezahlten Urlaub genommen hat. „Auf dem Longboard, da fühlt man sich einfach frei. Mit einer Fahrradtour ist es nicht vergleichbar“, antwortet der 25-Jährige auf die Frage, warum er die mehr als 2000 Kilometer ausgerechnet mit seinem Longboard zurücklegen will. Seit gut drei Jahren hat der Gremersdorfer das hippe Fortbewegungsmittel für sich entdeckt, vergleichbare Distanzen hat er aber noch nicht zurückgelegt. „Bislang bin ich nur von Gremersdorf nach Heiligenhafen gefahren, aber da geht noch viel mehr. Ich habe einen starken Willen – aufgeben gibt es nicht“, erklärt Michel Ragnow schmunzelnd, der 50 bis 80 Kilometer am Tag für eine realistische Distanz hält. Zwischendurch will er sich aber immer wieder ausreichend Zeit nehmen, um sich Orte, Landschaften und besondere Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Auf großen Luxus will der Ostholsteiner auf seiner gut siebenwöchigen Tour dagegen verzichten. „Ich darf nicht zu viel mitnehmen. Jedes überflüssige Gramm muss von mir bewegt werden“, weiß der Sportler, der nur das Nötigste in seinem Reiserucksack mitnehmen wird. Unverzichtbar ist sein Einmannzelt, in dem er die meisten Nächte verbringen wird. „Ich habe einige Freunde, die verteilt in Deutschland leben, bei denen ich auch mal eine Nacht schlafen darf.“
„Ich war sofort begeistert“
Im Internet ist Michel Ragnow vor einiger Zeit auf einen vergleichbaren Longboard-Roadtrip aufmerksam geworden und war sofort Feuer und Flamme, ein eigenes Projekt zu starten. „Ich habe diese Dokumentation gesehen und war sofort begeistert. Ich habe dann versucht, in Internetforen Mitstreiter zu finden, aber das hat zeitlich nicht geklappt. Jetzt wage ich es alleine, habe aber die Hoffnung, dass sich Mitfahrer finden, die Lust haben, mich ein Stück zu begleiten.“ Auf Youtube will der 25-Jährige jeden Tag ein Video hochladen und über aktuelle Erlebnisse berichten. „Ich bin da auf Unterstützung angewiesen, schließlich muss ich mein Handy auch aufladen. Aber ich bin optimistisch, dass ich nette Leute treffen werde.“
Wer Michel Ragnows spannende Reise mitverfolgen will, kann dies auf dem Videoportal Youtube tun. Hier ist er unter „Fire Foxxx Longboard Tour 2019“ zu finden. Bei Instagram heißt er „fir12313“.


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