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Schaubild von Mittelstufenschülern soll im Grenzmuseum Schlutup ausgestellt werden

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Die Schüler mit ihren museumspädagogischen Gestaltungsarbeiten und Frau Ohsoling und Henning Looft

Die Schüler mit ihren museumspädagogischen Gestaltungsarbeiten und Frau Ohsoling und Henning Looft

Lübeck / Lensahn. (eb) Museale Ausstellungswerke zu erstellen, gelingt den Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe der Fachschule für Sozialpädagogik in Lensahn im Wahlpflichtfach Museumspädagogik bei ihrem Lehrer Henning Looft alljährlich gleichermaßen gut. Genannt werden die sehenswerten Arbeiten, die stets mit der Beschäftigung der Farbenlehre kombiniert werden und von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern auf die Anwendbarkeit ihrer späteren Klientel durch Selbsterfahrung geprüft werden, im Fachjargon Diorame und Collagen. Vor dem Hintergrund, dass die Mittelstufenschülerinnen und Mittelstufenschüler des Wahlpflichtkurses Museumspädagogik stets auch zum Kennenlernen der unterschiedlichen museumspädagogischen Konzepte in Lübecker Museen im Rahmen von Verblockungstagen hospitieren, entstand in diesem Jahr bei Isabel Heinrich, Marc de Vegt, Martha Winterot, Jasmin Spendler, Nora Riemichen, Aneta Ziomkowska, Martin Rohling, Annika Merkheim, Henriette Asmus und Laurin Kalisch die Idee, auch ein plastisches Schaubild zu erstellen, das auf den Spuren der DDR-Geschichte fußt. Zum Thema wurde hier die Innerdeutsche Grenze genommen und zwar aus Richtung Nordsee und Ostsee an Lübeck vorbeiführend in Richtung Süden. Das trotz historisch traurigem Hintergrund detailliert gestaltete Diorama, das mit Zitaten von Günter Grass, Willy Brandt und Helmut Kohl versehen wurde, gefiel Frau Ingrid Schatz, der 1. Vorsitzenden der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup e.V. und ihren Mitarbeiterinnen ausgezeichnet, so dass es demnächst Teil in der Ausstellung der Grenzdokumentationsstätte werden soll. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an die Teilung Deutschlands im Bewusstsein der Zeitzeugen wach zu halten und anhand umfassender Dokumentationen und originalen Exponaten den nachfolgenden Generationen zu vermitteln. Die entstandenen Collagen sowie das Schaubild zeigen auf, wie man Kindern und Jugendlichen die innerdeutsche Teilung anschaulich nahebringen und begreifbar machen kann. In diesem Sinne bedankt sich die Schülergruppe mit Herrn Looft sehr herzlich bei ihren Kooperationspartnern, bei der Günter und Ute Grass Stiftung (Frau Ohsoling), dem Leiter des Günter Grass-Haus Herrn Thomsa sowie der Leiterin vom Willy-Brandt-Haus Lübeck Frau Greiner für die zur Verfügung-Stellung ihres Seminarraumes, in dem die museumspädagogischen Gestaltungswerke entstanden sind.



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