Reporter Eutin

Stiftung Oldenburger Wall e.V. schreibt Geschichte

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Oldenburg. (eb) Auf zwei runde Geburtstage, nämlich 40 Jahre Förderverein Stiftung Oldenburger Wall e.V. und 30 Jahre Oldenburger Wallmuseum blickte am zurückliegenden Sonntag der Vorsitzende der Stiftung, Torsten Ewers, im Rahmen einer Festveranstaltung im Schützenhof Oldenburg zurück. „Ich freue mich, dass Sie und ihr alle erschienen und unserer Einladung gefolgt seid,“ begrüßte Torsten Ewers die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Institutionen, Vereinen und Verbänden sowie an Freunden, Mitgliedern und Förderern. „Besonders stolz macht mich, dass der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Herr Daniel Günther, für unsere Festzeitschrift ein Grußwort geschrieben hat. Dies zeigt, welchen Stellenwert unser Museum und unsere Arbeit inzwischen erlangt hat“, freute sich der Stiftungsvorsitzende und hob hervor, dass die Erforschung der Slawenzeit durchaus mit der wissenschaftlichen Darstellung der Wikingerzeit auf eine Stufe gestellt werden sollte. Weiterhin stellte Torsten Ewers den Sinn und Zweck der Stiftung, das Museum zu fördern und damit einen wichtigen Teil der Geschichte Oldenburgs wissenschaftlich zu sichern, der Öffentlichkeit zugängig zu machen und für die Zukunft erlebbar zu erhalten, in den Vordergrund seiner Festrede, in der er die Entwicklung der Stiftung Oldenburger Wall e.V. von den mutigen Anfängen am 7. Oktober 1978 mit durchaus Unverständnis in der Bevölkerung und zu Zeiten des eisernen Vorhangs bis zum heutigen Tage skizzierte. Dabei erinnerte er an die Gründungsmitglieder, zu denen als „Motor“ auch der erste Vorsitzende Joachim Barth gehörte, der als damaliger Bürgervorsteher Oldenburgs gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Manfred Hoffmann einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung initiierte, die Grundstücke auf dem Oldenburger Wallgelände (bis auf die an der Wallstraße gelegenen) durch die Stadt aufzukaufen, den Wall frei zu schlagen und für weitere Grabungen flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der Bedeutung der Funde, die in den archäologischen Grabungen auch unter Beteiligung erfahrener und qualifizierter sowjetischer Archäologen durchgeführt wurden, ergaben sich Kenntnisse und Wissenszuwächse, die unter Begleitung des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung auch zum kontinuierlichen Ausbau des Oldenburger Wallmuseums geführt haben. Neben viel ehrenamtlichem Engagement waren und sind hierbei auch Fördergelder unter anderem von Bund, EU, der Sparkassenstiftung sowie von verschiedenen Spendern wie der Volksbank und heutigen VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG eingeflossen. Auch sind etliche Freundschaften neben Kooperationen mit Museen auf nationaler und internationaler Ebene entstanden, die bis heute gepflegt werden. Als aktuelles Projekt soll der Nachbau einer der ersten Kirchen angegangen werden, die in Zeiten der Christianisierung Oldenburgs errichtet worden waren. Verbunden ist der Erfolg des Museums und der Stiftung, die zeitweilig weit über 700 Mitglieder verzeichnete, namentlich auch mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Hans-Joachim Hahn, der im Verlauf der Feier häufig Erwähnung fand.



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