Reporter Eutin

100 Blutspenden in 40 Jahren

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Blekendorf (t). An den Beginn seiner Blutspenderkarriere erinnert sich Wolfgang Stuht aus Blekendorf anlässlich seiner 100. Spende am 20. Januar in den Seminarräumen des Lehr- und Versuchszentrums Futterkamp noch genau. „Lass‘ uns zum Blutspenden gehen, da gibt es was Gutes zum Essen“, erinnert sich der 59-jährige an die Aufforderung der Mitbewohner in seiner Wohngemeinschaft im Jahr 1977. In Blekendorf lebt der gebürtige Hamburger bereits seit 1969. Im Jahr seiner ersten Blutspende empfing das DRK Spenderinnen und Spender in Blekendorf noch im Dorfkrug, in dem der Saal als Spenderaum diente und wo man nach der Blutspende und dem Imbiss noch zum „Klönschnack“ an den Thresen ging. Seither ist Stuht regelmäßiger Gast bei den fünf Blutspendeaktionen pro Jahr, die das DRK in Blekendorf und Kletkamp im Wechsel durchführt. Heute gibt es zwar nach der Spende kein Bier mehr, aber die gemütliche Atmosphäre und das gute Essen sind geblieben. Für beides sorgen die ehrenamtlichen Helferinnen des DRK-Ortsvereins Kaköhl mit ihrem unermüdlichen Einsatz. Wolfgang Stuht weiß genau, wie wichtig Blutspenden sind: „Man könnte ja selbst mal in die Situation kommen, auf Blutpräparate angewiesen zu sein und dann ist man doch froh, wenn ein Vorrat da ist“, wünscht sich Stuht, dass noch viel mehr Menschen den Weg zu den DRK- Spendeaktionen finden. Lediglich 3% der Bevölkerung spendet regelmäßig Blut, obwohl dies nach den gesetzlichen Voraussetzungen 33% tun könnten. Momentan wird der Bedarf – allein in Schleswig-Holstein und Hamburg werden täglich 550 Blutspenden benötigt – damit noch gedeckt. Zukünftig könnte die Situation jedoch kritisch werden, denn mit dem Erreichen des 73. Lebensjahres scheiden Blutspender altersbedingt aus, die Anzahl jüngerer Spenderinnen und Spender muss in Zukunft noch erheblich steigen, um die Patientenversorgung weiterhin sicherstellen zu können. Wolfgang Stuht möchte, wenn seine Gesundheit dies auch weiterhin zulässt, auf jeden Fall dabei bleiben. Und die Hilfsbereitschaft liegt in der Familie. Stuhts Ehefrau Erika ist nicht nur Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Kaköhl, sie organisiert gemeinsam mit ihrem Team auch die Spendeaktionen in Blekendorf und ist selbst aktive Blutspenderin. Bei der Organisation packt Wolfgang Stuht auch selbst mit an – regelmäßig übernimmt er vor den Spendeaktionen das Aufhängen der Ankündigungstransparente und –plakate. Am 20. Januar folgten in Blekendorf 50 Blutspenderinnen und –spender der Einladung des DRK, unter ihnen waren zwei Erstspender.



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