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Aron Golan und Ute Wenndorf sind das neue Schützenkönigspaar

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Grebin (t). Bei durchweg sonnigem Wetter fanden die Veranstaltungen zum 125 jährigen Jubiläum des Schützenvereins statt. Es begann am Freitag mit der Enthüllung eines Gedenksteines auf dem Dorfplatz vor dem Grebiner Krug. Dort hatte der Verein zu seinem 75 jährigen Jubiläum im Jahr 1967 eine Eiche gepflanzt, die in den vergangenen 50 Jahren zu einem stattlichen Baum herangewaschen ist. Der Vorsitzende Klaus Steffens erinnerte an die Anfänge des Vereins und die Schützenkönigin Elke Kühl enthüllte zusammen mit Astrid Debert den Gedenkstein. Mit einem gemütlichen Beisammensein endete der erste Tag des Jubiläums. Am Sonnabend versammelten sich die Schützenbrüder und Schützenschwestern vor dem Vereinslokal Grebiner Krug zum Umzug durch das Dorf. Mit dabei waren neben zahlreichen Ehrengästen Fahnenabordnungen aus Malente, Lütjenburg und Plön. Nach einem Marsch durch das Dorf mit einem Halt zum Gedenken am Friedhof wurden dieTeilnehmer auf dem Sportplatz von der Schützenkönigin Elke Kühl erwartet, anschließend fand ein Festkommers statt. Kreispräsident Peter Sönnichsen und Bürgermeister Klaus Pentzlin lobten den 125 Jahre alten Traditionsverein für seinen Beitrag zum Gemeinschaftsleben im Dorf. Schützenbruder Karl Schuch hielt im Rahmen seiner Festansprache nicht nur Rückschau auf die Zeit der Gründung des Vereins im Jahre 1892, sondern sprach auch die Probleme an, die nicht nur den Schützenverein sondern auch andere Vereine und Verbände im Angesicht des demographischen und soziologischen Wandels und des Einritts in das digitale Zeitalter haben. Die lange Zeit tragende Schicht des Vereins, Bauern, selbständige Handwerker und Kaufleute sind zu einem großen Teil nicht mehr in der Gemeinde präsent. Das bedeutet auch für die Mitgliedergewinnung eine Herausforderung. Schon immer haben sich Schützenbrüder und Schützenschwestern um den Bestand des Vereins gesorgt, aber der Verein hat alle Widrigkeiten wie Weltkriege, Diktatur, Inflation, Zusammenbruch des Staates, Besatzungszeit und Währungsreform heil überstanden. Er sei sicher, so Schuch, dass der Verein sich auch in Zukunft behaupten könne wenn die Mitglieder es wollen! Nach dem ausgiebigen Frühstück mit Umtrunk begannen die Wettbewerbe. Der Vorsitzende Klaus Steffens eröffnete das Schrotschießen auf den Fuchs und auch die Schützenschwestern begannen mit dem Fisch- und Vogelpicken. Spannend bis zum Schluß gestaltete sich die Entscheidung beim Fuchsschießen zur Ermittlung des neuen Schützenkönigs. Schließlich hatte Aron Golan aus Görnitz am Schluß die Nase vorn und wurde mit 21 Treffern auf der Scheibe neuer Schützenkönig vor Karl Schuch mit 18 Treffern. Aron Golan ist ein Lufthansa Urgestein. Er lernte bei der Firma Triebwerksmechaniker, machte anschließend noch eine kaufmännische Ausbildung und war lange Jahre im Controlling der Lufthansa tätig. Er lebt seit vielen Jahren in Görnitz. Nachdem er mit den Schützenbrüdern mit einem Glas Limonade angestoßen hatte, verkündetet er, dass er im nächsten Jahr die Schützenbrüder mit Orangensaft und Kakao bewirten werde. Während die Herren noch mit dem Schrotgewehr kämpften, war die Entscheidung bei den Damen schon gefallen. Ute Wenndorf aus Sasel wurde neue Schützenkönigin. Einer der ersten Gratulanten war ihr Ehemann Olaf, der Bürgermeister der Gemeinde Rantzau. Mit guter Beteiligung fand auch der Wettbewerb um den Jungschützen pokal statt, zu dem der Verein extra eingeladen hatte. Zahlreiche Jungschützen nahmen mit der Schrotflinte den Fuchs ins Visier. Am Ende hatte Pascal Debert, der Sohn des verstorbenen Vorjahreskönigs, die Nase vorn. Mit ganz beachtlichen 15 Treffern auf der Scheibe gewann er nicht nur den Jungschützenpokal, sondern er sicherte sich damit auch den 3. Platz im Gesamtklassement mit einem entsprechenden Preis. Den Damenpokal beim Luftgewehrschießen sicherte sich Sandra Wulff aus Grebin. Beim Gästepicken gewann Jutta Prey aus Görnitz, das Knobeln ging an Valentina Paul aus Eutin. Das Schützenfest klang am Sonntagmorgen mit einem Gottesdienst im Festzelt, gehalten von Pastor Grützmacher, und einem sich daran anschließenden Frühschoppen aus.



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