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Bahn frei für Motorsäge und Baufahrzeuge

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Bürgermeister Lars Winter und Udo Neumann, Johanniter Regionalvorstand, unterzeichneten im Beisein der Mitarbeiter der Stadt Plön Stadtjugendpflegerin Elke Springer und Ordnungsamtsleiter Armin Kirchner den Vertrag für den Kita-Neubau.

Bürgermeister Lars Winter und Udo Neumann, Johanniter Regionalvorstand, unterzeichneten im Beisein der Mitarbeiter der Stadt Plön Stadtjugendpflegerin Elke Springer und Ordnungsamtsleiter Armin Kirchner den Vertrag für den Kita-Neubau.

Plön (los). Die Stadt Plön und die Johanniter haben den Neubau des geplanten Kindergartens auf der Obstwiese an der städtischen Aula vertraglich unter Dach und Fach gebracht. Plöns Verwaltungschef Bürgermeister Lars Winter und Udo Neumann, Johanniter Regionalvorstand unterzeichneten den Vertrag und stellten so die Weichen für den Neubau Am Schiffsthal. Damit reagiere die Stadt Plön auf den veränderten Bedarf, der sich als größer als bislang erwartet erweise: „Eine besondere Situation“, verdeutlichte Winter. Aktuell gebe es bereits einen Überhang von 32 Kindern, erklärte er mit Blick auf die gestiegene Zahl an Anmeldungen (Stand 1. August 2017). Angesichts der Zahlen sei eine Lösung für den Zeitraum ab August 2018 nötig geworden. Der Vertrag ist unbefristet. Ein „Erbbaurechtsvertrag“ werde später geschlossen.
 
Fachbereichsleiterin Elke Springer (Jugendpflege der Stadt Plön) erklärte: „Wir gehen davon aus, dass die KiTa langfristig betrieben wird.“ Verschiedene Möglichkeiten seien im Vorfeld geprüft worden, erläuterte Winter. An den räumlichen und baulichen Auflagen sei die Idee einer Kita-Gruppe von 20 Kindern innerhalb der Rodomstorschule gescheitert. Ein Anbau an der Kindertagesstätte Regenbogenhaus sei wegen der geringen Grundstücksfläche problematisch gewesen. Ein möglicher Umbau des TSV-Sportheims wäre sehr teuer geworden und hätte eine hohe Investition in fremdes Eigentum bedeutet. Der leer stehende Aldi-Markt in Stadtheide sei für eine andere Verwendung vorgesehen. Und die Räumlichkeiten der ehemaligen Pestalozzi-Schule (neben der Polizei), der früheren Plöner Mittelschule, sei aufgrund der Räumlichkeiten und des Außengeländes nicht geeignet. Zudem habe sich gezeigt, dass die Einrichtung einer Kindergartengruppe mit 20 Plätzen nicht ausreichen würde.
 
In der ersten Vergabekonferenz mit den Plöner Kindergarteneinrichtungen Ende Februar habe sich bereits gezeigt, dass 15 U3- und 13 Ü3-Plätze fehlten. Darüber hinaus seien auch das Max Planck Institut und die Marineunteroffiziersschule auf der Suche nach Belegplätzen. Entgegen den Prognosen der demografischen Entwicklung habe sich die Anzahl an Kindern in der Kreisstadt nicht verringert und der Bedarf an Kinderbetreuung sei angestiegen. Der Neubau eines Kindergartens als bevorzugte Lösung unter den verschiedenen Ideen soll diesen Bedarf auffangen. In einem Interessenbekundungsverfahren hatte die Stadt Plön freie Träger danach befragt, ob Interesse an dem Bau und der Betriebsführung eines Kindergartens mit 40 Plätzen (20 U3 und 20 Ü3) bestehe und gegebenenfalls zu welchen Konditionen. Unter drei eingegangenen Bewerbungen und Aspekten wie Raumplanung, pädagogisches Konzept, Finanzierung und Wunsch- und Wahlrecht der Eltern habe die Stadt Plön die Johanniter Unfallhilfe Nord als Träger und Bauherr gewählt. Die Planungen sähen vor, dass die Johanniter am 1. August 2018 im neuen Kindergarten den Betrieb aufnehmen werden. Dafür, so hoffen die Vertragspartner, müssen jetzt schnell die Bagger rollen. Grundlage dafür, dass auf der Obstwiese hinter der Schiffsthal-Aula nahe des Trammer Sees gebaut werden könne und dürfe, sei die Bauleitplanung von 1995. Ein Bauantrag werde bereits bearbeitet und die Kreis gehe „in die Prüfung“. Der erste November wäre ein guter Baubeginn, um die Aufnahme des Betriebs am 1. August einhalten zu können. Das Baugrundstück wäre dann „wirklich ausgereizt“, stellte Winter fest. Rund die Hälfte der alten Obstbäume werde abgesägt und gerodet, um den Bau und die Durchfahrt von Baufahrzeugen an der Stelle zu ermöglichen.



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