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Ein neues Königspaar für die Plöner Gilde

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Das neue Königspaar der Plöner Schützengilde: Christiane und Claus-Henrick Estorff.

Das neue Königspaar der Plöner Schützengilde: Christiane und Claus-Henrick Estorff.

Plön (los). Die Plöner Schützen feiern Christiane und Claus-Henrick Estorff als Königspaar in ihrem neuen Gildejahr 2018/19 und zugleich ihr letztes „Mittwochs-Königspaar“ – künftig rückt das Fest auf Beschluss der Generalversammlung der Mitglieder auf den Freitag der zweiten Juliwoche. Zum Höhepunkt eines langen Gildefestes mit einem denkwürdigen Vogelschießen wurde der Firmeninhaber des Plöner Autohauses Estorff am Mittwochabend von Ältermann Heinz Langfeld als neue Majestät ausgerufen und gekürt. Für Claus-Henrick Estorff trotz „Gänsehaut“ nicht völlig überraschend. „Meine Frau hatte grünes Licht gegeben“, ließ er durchblicken. „Wir freuen uns, es war heute schon ein besonderer Tag.“ Schon als kleiner Junge sei er bei jedem Gildefest dabei gewesen, erinnert er sich. „Als Teeny war das dann nicht mehr so aufregend.“ 2002, vor 16 Jahren führten ihn die Wege wieder in die Gilde. Dank zweier „Kumpel“, die dem früheren Fischzüchter immer beim Abfischen seiner Teiche geholfen hatten, wie er erzählt. Für Estorff ein guter Grund, ihnen „das Gildejahr zu widmen“.
Der bunte Holzvogel als traditionelle Zielscheibe und zäher Gegner auf der Stange hatte 749 Schuss nur zögernd nachgegeben, bevor es Königsschütze Kai Schmidt um 18.50 Uhr gelang, mit dem 750-sten Treffer das letzte Stück davon „herunterzuholen“. Mit einem sogenannten Flintenlaufgeschoss (Kaliber 16 mit 70 mm Hülse), „Horrido Trefferkönig“ genannt, das mit 1200 Joule Energie speziell für diesen Verwendungszweck zugelassen sei, erklärt Gildemajor Michael Kröger.
„Fast alle Traditionsgilden wie in Lütjenburg und Preetz verwenden dieses.“ Dabei ist der Abschuss der Zielscheibe von strategischem Vorgehen begleitet und nicht dem Zufall überlassen. So ist es der Gildemajor, der beim Plöner Vogelschießen die Steuerung der „Zielansprache“ im Blick hat. Denn es komme darauf an, die Treffer möglichst auf den Haltepunkt des Vogels zu lenken, so Kröger. Dennoch schwanke die Menge der abgegebenen Schüsse von Jahr zu Jahr: So fiel der Vogel einmal beim 580-sten Schuss, in einem anderen Gildejahr waren es 1500 Schüsse, erinnert sich Kröger. Kosten von einem Euro pro Schuss müsse die Gilde einkalkulieren. Fazit: je besser die Schützen, desto besser fürs Budget.
Traditionell werden die Schützen der „Insignien“ genannten Vogelteile mit besonderen Preisen gefeiert: Die „Krone“ schoss Holger Ochs, Jens Staggen erwischte die „Fahne“, Ex-Majestät Werner Senkpiehl zwei „Federn“, das „Zepter“ traf Gildepastor Friedrich Wackernagel, den „Reichsapfel“ Jan Kunze und die „Zitrone“ Arne Schadt.



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