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Eine gute Idee mit Anlaufschwierigkeiten

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Ein buntes Bild. Bürgermeister Björn Demmin (hinten rechts) und Regionaldirektor Helmut Neumann von der Fördesparkasse (hinten links) konnten in diesem Jahr 71 00 Euro für gemeinnützig engagierte Gruppierungen in Preetz Fördergelder ausschütten.

Ein buntes Bild. Bürgermeister Björn Demmin (hinten rechts) und Regionaldirektor Helmut Neumann von der Fördesparkasse (hinten links) konnten in diesem Jahr 71 00 Euro für gemeinnützig engagierte Gruppierungen in Preetz Fördergelder ausschütten.

Preetz (kud). Seit 2011 gibt es sie, die „Bürgerstiftung“ der Stadt Preetz. Zum zweiten Male fand die Ausschüttung jetzt in einer Feierstunde im Ratssaal statt. Acht gemeinnützige Vereine, Verbände und Initiativen erhielten Gelder, die ihre Arbeit zumindest erleichtern.
„Eigentlich“, so Bürgermeister Björn Demmin, „ war die Stiftung als Hilfe von Bürgern für Bürger gedacht. Aber das Modell funktioniert noch nicht so richtig. Private Spenden bekommen wir leider noch nicht.“ Dafür ist aber die Fördesparkasse jedes Jahr mit im Boot. Sie sorgt dafür, dass die „Bürgerstiftung“ wirklich in jedem Jahr Gelder ausschütten kann. Der Stiftungszweck ist bewusst breit gefasst. Gesponsert werden soll vor allem der Bereich Bildung und Erziehung. Ebenso wichtig ist dem Stiftungsrat aber auch Kunst und Kultur, „Umwelt-, Natur- und Landschaftspflege, Denkmalschutz, Heimatpflege, Jugend- und Altenhilfe, das öffentliche Gesundheitswesen, der Sport. Alles ist möglich. Auch Privatpersonen können in dieses Raster fallen. Anträge stellen kann praktisch jeder, der gemeinnützig und nicht zum eigenen Vorteil in der Stadt aktiv ist.
Nur elf Anträge gingen diesmal ein. Bürgermeister Björn Demmin nimmt es sportlich. „Sie sehen: Die Chancen auf eine Zuwendung stehen gut.“
7 100 Euro konnte der Stiftungsrat in diesem Jahr ausschütten. Demmin:“Wir versuchen, Wiederholungen zu vermeiden. Deshalb haben wir diesmal auch Gruppierungen gewählt, die bislang noch kein Geld erhalten haben“.
Das Geld der Stiftung geht in diesem Jahr an folgende gemeinnützig tätige Gruppierungen der Stadt:
1 500 Euro: Förderverein Stadtkirche Preetz e.V.. Seit einiger Zeit spart der Verein für einen neuen Wetterhahn auf der Kirche. Vorsitzender Carl-Walter Petersen: „ Dieser Betrag hilft uns schon ein großes Stück weiter.“
1 200 Euro: Förderverein der städtischen Kindertagesstätten In Preetz. Diesmal geht es um neue Außenanlagen der Kita „Frösche“. Die Eltern und Erzieher bringen sich aktiv mit ein.
1000 Euro: Dieser Betrag geht an drei Antragsteller. Da ist zunächst die Selbsthilfegruppe Regenbogenwege. Sie möchte das Sternenkindergrabfeld verschönern. Das Besondere an diesem Grabfeld: Hier finden nicht nur Kinder die letzte Ruhe, die bereits das Licht der Welt erblickt haben, sondern auch solche, die während der Schwangerschaft verstarben. Eltern aller Religionen können ihre Kinder hier beerdigen.
Die Schule am Kührener Berg braucht dringend neue Musikinstrumente für die Schulband, die sich aus kleinsten Anfängen inzwischen auch instrumental stark erweitert und vergrößert hat.
Die VHS, unter deren Dach das Papiertheater Preetz eine langjährige Erfolgsgeschichte aufbauen konnte, freut sich schon jetzt auf das 31. Papiertheatertreffen im September. Dann werden wieder Gäste aus aller Welt erwartet.
500 Euro gehen an die Feuerwehr der Stadt Preetz für einen Mitmachtag für die Preetzer Bürgerinnen und Bürger. Auch der Mädchentraff „Trine“ kann sich über 500 Euro freuen. Die werden umgehend in die Anschaffung neuer PCs investiert. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Mädchenarbeit: Vorsichtiger Umgang mit den „sozialen“ Medien.
440 Euro gehen an die Flüchtlingshilfe Preetz. Sie will dafür Bücher für den Sprachkurs „Arabisch für arabischsprachige Kinder“ anschaffen.



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