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Feierliche Grundsteinlegung für Rettungswache

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Versenkten die Kupferkapsel im Grundstein: Bianca Lüßenhop (v.l.), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Landrätin Stephanie Ladwig, Dennis Mihlan, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, und Jörg Früchtenicht vom Bremer Architekturbüro GSP

Versenkten die Kupferkapsel im Grundstein: Bianca Lüßenhop (v.l.), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Landrätin Stephanie Ladwig, Dennis Mihlan, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, und Jörg Früchtenicht vom Bremer Architekturbüro GSP

Preetz (tg). „Mache das Haus den Bauherren zufrieden!“. Mit diesen Worten und einem symbolischen Hammerschlag auf den Grundstein schloss Landrätin Stephanie Ladwig die feierliche Zeremonie und gab den offiziellen Startschuss für den Bau der neuen Rettungswache. Gemeinsam mit Bianca Lüßenhop, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Dennis Mihlan, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, und Jörg Früchtenicht vom Bremer Architekturbüro GSP hatte sie zuvor die kupferne Zeitkapsel bestückt und anschließend im Grundstein versenkt. „Dieser Tag ist ein Meilenstein. Für die Menschen, die einen hohen Anspruch an eine optimale Versorgung haben. Aber auch für die Mitarbeiter, deren Einsatz und Taten unsere Anerkennung verdienen.“, erklärte Landrätin Ladwig. „Dafür werden jetzt, mit der neuen Rettungswache, die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen.“ Die neue Wache erfüllt nicht nur die neuesten technischen Anforderungen, sie verfügt vor allem über genügend Ruheräume und eine übersichtliche Wegeführung. Sie bietet in Zukunft den Mitarbeitern der Rettungswache optimale Arbeitsbedingungen. Der Neubau wurde dringend notwendig. Der bisherige Standort am Preetzer Krankenhaus wurde im Jahre 1990 bezogen. Er entspricht schon lange nicht mehr den heutigen Standards und sicherheitstechnischen Anforderungen. „Wir haben vor allem ein massives Platzproblem, weil wir jedes Jahr gewachsen sind.“, verdeutlichte Manfred Machholz, Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Plön, die Notwendigkeit einer neuen Wache. Vor 28 Jahren arbeiteten im Rettungsdienst am Preetzer Standort noch 12 Personen, heute sind es 36, plus sechs Azubis. Seinerzeit gab es auch noch kein weibliches Personal, geschweige denn entsprechende Umkleiden. „Die neue Wache ist gegenüber der alten ein Unterschied wie Tag und Nacht.“, so Machholz weiter. Der Neubau in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehrtechnischen Zentrale ist die erste Rettungswache in Schleswig-Holstein, die nach den aktuellen DIN-Normen gebaut wird. Für die Errichtung sind vier Mio. Baukosten eingeplant, die zunächst der Kreis vorstreckt und die anschließend von Seiten der Krankenkassen über 50 Jahre refinanziert werden. Mit der Fertigstellung ist im Sommer 2019 zu rechnen. „Wir haben um jeden Quadratmeter gekämpft.“, berichtete Manfred Machholz von den Verhandlungen mit den Krankenkassen während der Planungsphase. „Nach DIN-Norm sind zum Beispiel keine Räumlichkeiten für die Mitarbeiterschutzkleidung vorgesehen.“ Umso mehr freue auch er sich nun, dass dieser notwendige Platz in der neuen Wache mit eingeplant ist. Dies betrifft ebenfalls die dringend notwendige Stellfläche für die drei Reserverettungswagen. Für beides übernimmt der Kreis mit 148.000 Euro nun komplett die Finanzierung. Am Dänenkamp 3a in Preetz entsteht nun mit rund 1500 Quadratmetern die größte und modernste Rettungswache im Kreis Plön. Sie versorgt rund 40.000 Menschen im Großraum Preetz, zwischen Kiel, Selent und Löptin. In der zukünftigen Wache können insgesamt 11 Einsatzfahrzeuge untergebracht werden. Eine Wasch- und Desinfektionshalle ist ebenfalls vorgesehen. Die Versorgung an medizinischen Verbrauchsmaterialen für die übrigen Wachen im Kreis wird auch von hier aus laufen. Um für die Zukunft weiterhin gut gerüstet zu sein, sind Erweiterungsmöglichkeiten im Neubau bereits jetzt mit eingeplant.



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