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Förderverein Thrip e.V. feiert 10-jähriges Bestehen

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Der Vorstand des Vereins Thrip: Rüdiger Sartory (2. Vorsitzender) und Andrea Schäfer (1. Vorsitzende).

Der Vorstand des Vereins Thrip: Rüdiger Sartory (2. Vorsitzender) und Andrea Schäfer (1. Vorsitzende).

Kreis Plön (t). Betroffenheit und Engagement führten dazu, dass Thrip e.V., “Therapeutisches Reiten im Kreis Plön und Umgebung e.V.“, vor zehn Jahren von acht Gründungsmitgliedern gegründet wurde. Seitdem erlebten die Vereinsmitglieder entweder selbst, durch ein Familienmitglied oder als Pferdefachleute die beeindruckende und wirkungsvolle Arbeit der pferdegestützten Therapie.
Das heilpädagogische Reiten kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen, denen es schwerfällt sich zu konzentrieren und intensiv zuzuhören, ängstlich sind oder Schwierigkeiten haben ihren Körper und ihre Gefühle wahrzunehmen, eine besonders positive Entwicklung bewirken. Beim abwechselnden oder gemeinsamen Reiten auf dem Pferd spüren sie hautnah die Pferdebewegung, erwerben aber auch ganz nebenbei soziale Kompetenzen durch verlässliche Absprachen miteinander. Kinder und Erwachsene mit körperlichen Handicaps oder neurologischen Erkrankungen, bei denen es zu Lähmungen oder unkoordinierten Bewegungsabläufen kommt, führt die hippotherapeutische Behandlung zu einer Verbesserung ihrer Bewegungsfähigkeit und zu einer Minimierung ihrer Spastiken. Deshalb sehen auch die behandelnden Neurologen in der Hippotherapie eine erfolgreiche Behandlungsmethode, die trotz Verordnung von den Krankenkassen nicht getragen werden. Thrip e.V. setzt an dieser Problematik an und hat sich daher vor 10 Jahren das Ziel gesetzt Therapien für Betroffenen zu ermöglichen, die dies aus eigenen Mitteln nicht leisten könnten und ihnen und Ihrer Familie beratend zur Seite zu stehen. Diese Förderung umfasst neben der Finanzierung auch die Vermittlung zu ausgebildeten Therapeuten mit ihren entsprechenden Pferden. Zudem legt Thrip auch Wert auf einen möglichst barrierefreien Zugang zum Pferd. In den vergangenen 10 Jahren konnte der Verein insgesamt über 30 Betroffene intensiv fördern.
Die Mittel für diese Förderung konnten durch den Verein, zum Teil aus diversen Veranstaltungen und Sammelaktionen und überwiegend durch Spenden verschiedener Institutionen und Unternehmen, aber auch durch einmalige und langfristige Privatspenden eingeworben werden. Dafür möchten sich die Vereinsmitglieder ganz herzlich bedanken! Auch in Zukunft wünscht sich der Verein, Betroffene weiterhin tatkräftig unterstützen zu können, zumal sich die Anfragen in der letzten Zeit beständig erhöhten. Hierfür ist jede finanzielle Unterstützung sehr willkommen und notwendig.
Wenn Sie Interesse am heilpädagogischen Reiten haben, den Verein finanziell oder tatkräftig durch Ihre Arbeit als erfahrener Therapeut unterstützen möchten, wenden Sie sich gerne an Thrip e.V.. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.thrip-ev.de.



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