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„Jeder tanzt allein, aber doch in Gemeinschaft“

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Preetz (tg) Am kommenden Samstag, den 3. November, feiern die „Preetzer Squeezer“ in der Wilhelminenhalle (Schulstr. 1, 24211 Preetz) ihr 10jähriges Clogging-Jubiläum. Eingeladen zu diesem besonderen Event ist auch Angelika Kromer, eine bekannte Cloggerin und Trainerin der ersten Stunde in Deutschland. Von 11 bis 14 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, den Tänzerinnen der „Preetzer Squeezer“ und ihren Gästen von außerhalb bei ihren Clogging-Künsten zuzuschauen. Clogging ist eine Art Stepptanz und hat seinen Ursprung in Nordamerika. Der wesentliche Unterschied zum normalen Steppen besteht darin, dass die Tänzer ein doppeltes Eisen unter ihren Schuhen haben. Dieses sorgt für ein schön lautes Geklapper unter den Schuhen – bereits bei den geringsten Bewegungen und auch ohne Bodenberührung. „Jeder tanzt allein, aber doch in Gemeinschaft.“, sagt Clogging-Übungsleiterin Gabriele Grywatz. Der Tanz selbst besteht nur aus elf Grundschritten, z. B. „Rock“ (schaukeln), „Slide“ (gleiten) oder „Toe“ (Zehe). Mit diesen wenigen Grundschritten können alle Musikstücke getanzt werden. Voraussetzung ist, dass von dem Song ein sogenanntes „Cuesheet“ vorliegt, das die jeweilige Abfolge der Grundschritte vorgibt. Die „Preetzer Squeezer“ sind einer von nur drei Tanzclubs in Schleswig-Holstein, die Clogging anbieten. „Auf Wunsch treten wir auch auf Geburtstagen auf und tanzen die speziellen Musikwünsche der Jubilare, wie den Radetzky-Marsch.“, berichtet Gabriele Grywatz. Sie ist vor zehn Jahren durch Zufall zum Cloggen gekommen. Heute hat sie die Funktion der „Callerin“ (Ansagerin) inne, d. h. sie gibt per Mikrofon für die übrigen Tänzerinnen die jeweilige Schrittabfolge vor. Aktuell tanzen zehn Frauen und eine Mann bei den „Preetzer Squeezern“ in der Clogging-Sparte mit. Alle sind immer mit viel Enthusiasmus und Freue bei der Sache. „Es macht einfach sehr viel Spaß und es ist eine sehr nette Runde.“, erzählt Manuela Queißer. Sie ist seit Anfang an mit dabei und immer noch mit dem Clogging-Fieber infiziert. „Ich übe auch Zuhause, einfach so, wenn mir danach ist.“, so die Preetzerin. Beate Flindt ist erst seit zweieinhalb Jahren mit dabei. „Ich habe die Cloggerinnen bei der Preetzer Kulturnacht gesehen und spontan bei ihrem Workshop mitgemacht.“ Sie wurde ohne Schonung quasi ins kalte Wasser geworfen, hatte aber schnell die Grundschritte drauf und war im darauffolgenden Jahr bei der Kulturnacht bereits im Stammensemble mit dabei. „Schade, dass ich erst so spät davon erfahren habe, sonst wäre ich sicherlich schon früher dazu gestoßen.“, erzählt die Preetzerin rückblickend. Alle Tänzerinnen sind sich einig, dass die regelmäßigen Trainingseinheiten sich vor allem auch positiv auf ihre Kondition und Koordinationsfähigkeiten auswirken. Die Cloggerinnen um Gabriele Grywatz freuen sich immer über weitere Verstärkung für ihr Tanzteam, egal ob männlich oder weiblich und egal welchen Alters. Besondere Voraussetzungen sind hierfür nicht erforderlich. „Jeder kann einfach mal bei uns vorbeikommen, reinschnuppern und auch gleich mitmachen.“, erklärt Gabriele Grywatz. „Die Grundlagen bekommt man schnell mit und den Fußboden trifft jeder.“, so die Leiterin schmunzelnd. Trainiert wird jeden 2. und 4. Sonntag im Monat, immer von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Die nächsten Trainingstermine sind am 11. und 25. November. Tanzort ist der große Saal im Alten- und Pflegeheim, Haus am Klostergarten, Klosterstraße 4, in 24211 Preetz. Nähere Informationen gibt es bei Gabriele Grywatz unter der Tel. 04522-7465777 oder per Mail: anfragen@preetzer-squeezer.de.



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