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Kunsthandwerk, Leckereien und viel Zeit zum Bummeln

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Hanne Schlapkohl und Andrea Blenck vom Verein Schusterstadt haben ein buntes Programm für den Kunsthandwerkermarkt auf die Beine gestellt und laden Klein und Groß herzlich zum Bummeln und Genießen ein.

Hanne Schlapkohl und Andrea Blenck vom Verein Schusterstadt haben ein buntes Programm für den Kunsthandwerkermarkt auf die Beine gestellt und laden Klein und Groß herzlich zum Bummeln und Genießen ein.

Preetz (ed). Zu einem bunten Sonntag in der Preetzer Innenstadt lädt der Verein Schusterstadt am kommenden Sonntag, dem 3. September herzlich ein, denn dann findet hier wieder der große Kunsthandwerkermarkt statt. „Und wir freuen uns“, sagt Andrea Blenck vom Verein Schusterstadt eV, „dass wir wieder eine bunte Mischung an Ausstellern gewinnen konnten – es sind die bewährten schönen Dinge mit dabei, aber auch viel Neues.“ Rund 40 Aussteller erwarten die großen und kleinen Gäste des Kunsthandwerkermarktes und bringen eine gelungene Vielfalt an schönen, praktischen, lustigen, dekorativen und leckeren Dingen mit nach Preetz. Schon früh am Morgen werden die zahlreichen Kunsthandwerker ihre Stände aufstellen – viele von ihnen haben ihre Werkzeuge dabei und zeigen großen und kleinen Besuchern ihr Kunsthandwerk. Wie die Korbmacherei Sell aus Molfsee – hier kann man hautnah erleben, wie aus Weidenzweigen Körbe entstehen. Der geübte Korbmacher kann das natürlich in Windeseile, aber für seine Zuschauer wird er sicher ein bisschen langsamer flechten. Und selbstverständlich sind die handgemachten Korbwaren auch erhältlich, schließlich steht der Herbst vor der Tür und in einem schicken Korb sehen das Kaminholz oder die frischgepflückten Äpfel doch gleich schöner aus. Für den nahenden Herbst sind auch die handgestrickten Wollsocken mit dabei – „die haben wir zusammen mit den Schaffellen zum ersten Mal mit dabei“, so Andrea Blenck, „wir haben aber auch unsere Preetzer Stammkunden wie Frau Middelhäuser mit ihren köstlichen Marmeladen dabei.“ Selbstgekocht, fruchtig und super lecker – seit vielen Jahren ein echter Dauerbrenner auf dem Kunsthandwerkermarkt. Hans Schnorenberg aus Malente hat auch keinen weiten Weg – er bringt seine Säge mit und lässt sich über die Schulter gucken, wie seine filigranen Holzarbeiten entstehen – besonders schön sind seine Schwibbögen, die er allesamt kunstvoll von Hand herstellt. Aus Holz sind auch die traumhaft schönen Blüten, die es zu bestaunen und zu erwerben gibt – nicht fehlen dürfen natürlich Genähtes für kleine Leute, tolle Taschen, wunderbarer Schmuck, Schönes für Haus und Garten. Für die Lütten (und auch die Großen natürlich) ist der Schmied wieder dabei, der sich nicht nur über die Schulter schauen lässt, sondern mit den Kindern kleine Schmiedearbeiten ausführt. „Und der Honigstand darf nicht fehlen“, ergänzt Hanne Schlapkohl vom Verein Schusterstadt, „mit leckeren Honigsorten und allem, was man aus Honig, Wachs, Pollen herstellen kann.“ Die Besucher erwartet eine bunte Vielfalt an Selbstgemachtem – und von 10 bis 17 Uhr ist reichlich Zeit zum Bummeln und Genießen, zum Schnacken und Stöbern. Und wer weiß, vielleicht ist ja sogar schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk dabei. Übrigens darf am Sonntag die Küche zuhause gern kalt bleiben, denn die Fleischermeister vom Hof Steffen waren fleißig und haben ihre leckeren Grillwürste fabriziert – deren Duft wird so manchen Feinschmecker an den Schwenkgrill locken. Wer es fischiger mag, der darf sich auf die feinen Fischbrötchen freuen, die die freundlichen Damen am Stand von Meeresdelikatessen Kunz für die Kunsthandwerkermarkt-Bummler frisch und köstlich belegen. Vom Matjes bis zum Lachs und den Krabben ist alles dabei, was schmeckt. Außerdem wird es leckere Flammkuchen geben, belegt mit allem, was man sich so wünschen kann. Wer den morgendlichen Kaffee versäumt hat, bekommt eine feine Kaffeespezialität am Coffeemobil – oder gönnt sich eine am Nachmittag. Passt auch prima zu den Crêpes, denn die Damen vom Verein Schusterstadt haben eigens für die Naschkatzen unter den Besuchern einen Crêpesstand engagiert. „Es wird also ganz sicher niemand verhungern“, schmunzelt Andrea Blenck, „jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter, das haben wir zwar bestellt, aber man weiß ja nie.“ Gutes Wetter wär auch zum Bummeln schön, denn die Geschäftsleute der Preetzer Innenstadt umrahmen ihren Kunsthandwerkermarkt mit einem verkaufsoffenen Sonntag und laden von 11 bis 16 Uhr herzlich in ihre Läden ein – und dafür eignet sich die Preetzer Innenstadt mit ihren vielen kleinen Fachgeschäften ganz wunderbar. Hier ganz man in der liebenswerten Atmosphäre endlich mal ganz in Ruhe shoppen, stöbern, die neue Herbstmode bewundern und vielleicht schonmal das eine oder andere Lieblingsstück erstehen. HandarbeiterInnen decken sich für dunkle Herbsttage mit Wolle ein, Leseratten mit ausreichend Lektüre – und auch sonst gibt es in der Preetzer Innenstadt alles, was das Herz begehrt. Tolle Sachen für kleine Leute, feinste Köstlichkeiten, schicke Mode und Accessoires, alles Schöne für Zuhause, hier bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Und wann hat man denn schonmal Zeit, so ganz in Muße zu bummeln? Diese Gelegenheit bietet sich am kommenden Kunsthandwerkermarkt-Sonntag ganz besonders schön. Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß in der Preetzer Innenstadt!



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