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Richtfest auf der Apfelwiese

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Monika Schröder steht vor „ihrer” neuen KiTa – die neue KiTa-Leiterin ist Plönerin. Sie freut sich auf ihre neue Wirkungsstätte und noch mehr auf die 40 kleinen Plöner, die hier bald Fröhlichkeit und Trubel verbreiten werden.

Monika Schröder steht vor „ihrer” neuen KiTa – die neue KiTa-Leiterin ist Plönerin. Sie freut sich auf ihre neue Wirkungsstätte und noch mehr auf die 40 kleinen Plöner, die hier bald Fröhlichkeit und Trubel verbreiten werden.

Plön (ed). Es gab viel Unmut über die Pläne, auf der Alten Apfelwiese im Schiffsthal eine KiTa zu bauen. Und auch jetzt sieht der Rohbau noch nicht richtig schön aus, zudem bringt er Schmutz und Lärm mit. Wer aber die Pläne gesehen hat, wie es aussehen wird, wenn der Garten des hellen, modernen Hauses fertig sein wird, das sich, wie es scheint, so gut in die Gegend einfügt, der könnte besänftigt sein. Und auch von der Gewissheit, dass wohl ab dem 1. Oktober hier Platz für 40 Plöner Kinder sein wird.
Am vergangenen Freitag feierte die Johanniter Unfallhilfe (JUH), die Träger der neuen Plöner KiTa ist, Richtfest und hatte dazu Nachbarn und natürlich zukünftige KiTa-Kinder mit ihren Eltern eingeladen. Der Rohbau ist fertig – “und das Haus ist auch schon dicht, die Fenster sind bereits da”, schmunzelte Projektleiter Christian Pagel, “wir sind guter Dinge, dass wir zum 1. Oktober fertig werden.” Einen besonderen Dank richtete er auch an die Nachbarn im Plauer Weg – noch bringe die neue KiTa nur Belastung mit, das werde sich aber ändern: “Wir wissen, was dieser Ort Ihnen bedeutet und wie prägend die Apfelwiese ist. Wir bringen viel Fröhlichkeit mit – und auch eine KiTa kann prägend sein. Wir hoffen auf eine tolle neue Nachbarschaft.”
Auf 468 Quadratmetern wird Platz sein für eine Regelgruppe mit 20 Kindern und zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Kindern unter drei Jahren. Eine Besonderheit seien die großen Fensterflächen, die für lichtdurchflutete Räume sorgen, sagt Christian Pagel. “Wir bauen eine KiTa nach neuesten Erfordernissen, mit moderner Heiztechnik, Falzlüftern und vor allem viel Tageslicht.” Helle Räume mit fröhlichen Farbakzenten sollen es werden, in denen Kinder sich geborgen fühlen und Spaß haben – das wünscht sich auch die neue KiTa-Leiterin Monika Schröder. Sie ist Plönerin, arbeitet aber seit elf Jahren in einer KiTa in Kiel und freut sich, diese neue Aufgabe übernehmen zu können – und das nicht nur, weil sie endlich in ihrer Heimatstadt arbeiten kann: “Es war eine bewusste Entscheidung für eine kleinere KiTa”, strahlt Monika Schröder, “40 Kinder, das ist eine gute Zahl, um sich gut um die Lütten zu kümmern. Sie haben hier Platz, um selbstbestimmt und geborgen groß zu werden.” Und genau dafür hat die JUH diese KiTa geplant, samt Außengelände natürlich: Im schön angelegten Garten wird es viel Platz zum Spielen geben – eine Doppelschaukel, ein Spielpodest samt Rutsche, eine große Sandkiste und eine Fischerhütte mitten im Grünen wartet dann auf kleine Entdecker. “Eine besondere Herausforderung war, dass wir den Garten in den Hang planen müssen”, so Christian Pagel, “wir werden das Gefälle durch einen mäandernden Weg abmildern.” 1,5 Millionen Euro investiert die JUH hier und freut sich darauf, ihr Wirken in Plön zu erweitern. “Plön hat für uns Tradition. 1881 haben die Johanniter eine Lungenheilstätte hier gegründet”, erzählt Christian Pagel. “Wir kümmern uns um Menschen, um alte Menschen und solche mit Beeinträchtigungen. Und jetzt kümmern wir uns hier auch um die ganz Lütten. Sie sollen hier spielen, spielend lernen und Freunde finden.” Und eigentlich, würde der Platz es erlauben, könnte auch gleich angebaut werden, erklärt der Projektleiter, denn die 40 neuen KiTa-Plätze sind so gut wie belegt.
Im März des vergangenen Jahres sei es gewesen, als “wir mehr Anmeldungen als KiTa-Plätze hatten”, erzählt der Plöner Bürgermeister Lars Winter beim Richtfest. “Mit den Johannitern hatten wir aber schnell einen Partner gefunden, um auf den Bedarf reagieren zu können, so ist es von der Idee bis zum Richtfest nur etwas mehr als ein Jahr gewesen. Vielen Dank, dass wir hier sind.”



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