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VL-Torjägerliste: Plöner Philipp Grandt holt „Bronze“

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Kreis Plön (dif). Auch wenn die Saison in der Verbandsliga Ost den letzten Spieltag absolviert hat, zum Serienende ist es immer interessant, auch mal die Statistiken neben den Tabellen abzufragen. Heute beleuchten wir einmal die Torschützenliste, für viele die mit Abstand wohl interessanteste. Denn: Ohne Tore geht es im Fußball nun mal nicht. Erfreulicherweise liegt Philipp Grandt vom TSV Plön hier auf einem tollen 3.Platz. Grandt kommt auf 18 Tore in seinen 21 Einsätzen. Damit kann er sich die inoffizielle Bronzemedaille der besten Torschützen der Verbandsliga Ost umhängen. Nur den Kronshagener Malte Andres und Moritz Schomburg vom MTV Dänischenhagen musste er vorbeiziehen lassen. Das Duo erzielte einen Treffer mehr als der Plöner, war aber auch-Schomburg 29 Spiele, Andres 24-wesentlich öfters im Einsatz. Weiter vorne mit dabei: Der Steiner Dennis Lühr jubelte 17mal für seine Farben und auch Patrick Wemmer aus Laboe kann sich mit 16 Buden Torjäger nennen. Auch Wemmer brauchte nur 21 Spiele für seine Erfolge. Im Vorderfeld der besten Kanoniere liegt mit Rene Behrens der zweite Akteur von Meister TSV Kronshagen. Er kommt auf 17 Saisontore. Für seine beiden Vereine Preetzer TSV und Rot Schwarz Kiel trug sich Tobias Nehren 12mal ein und liegt damit im Torjäger-Ranking auf Position 14. Zwei Plätze dahinter folgen aus dem Kreis Plön die beiden Dobersdorfer Yannik Schnoor und Patrick Mierse mit 11, genauso wie Sören Balk(TSV Plön) und der Steiner Timo Federwisch. Die meisten Treffer erzielte der TSV Kronshagen. Der Meister kommt auf 113 Tore und hat vor dem Zweitplatzierten Rot Schwarz Kiel, 34(!) Treffer mehr auf dem Konto. Hinter dem Duo folgt Vize Comet Kiel(76), sowie der TSV Plön, der 64mal „ins Schwarze“ treffen konnte. Wie unterschiedlich doch die Liga aufgestellt war, zeigt der Vergleich der Kronshagener zum TSV Malente. Nur 26 „Törchen“ stehen beim Absteiger auf der Habenseite, Liga Minuswert. Aus Sicht der Mannschaften aus dem Kreis Plön sind die Niederlagen von 0:6(gleich zweimal für den Preetzer TSV) oder dem 2:7(Dobersdorfer SV) gegen den neuen Meister besonders bitter. Am letzten Spieltag gab es in dieser Hinsicht noch einmal einen „Tag der offene Tore“ zu bestaunen. In den finalen sieben Ligaspielen fielen satte 27 Tore. Ergebnisse von 6:0(TSV Plön vs. 1. FC Schinkel) oder das spektakuläre 3:3 der Preetzer bei der Insel Fehmarn, seien hier erwähnt. Kurios: Schinkel hielt trotz eines halben Dutzend Gegentoren doch noch die Klasse.
Der Preetzer TSV-BLOG: Nicht ganz oben in der Torjägerliste angesiedelt sind die Aktiven des Preetzer TSV. Die Truppe von Trainer Andreas Möller stellt mit Maximilian Zimmermann und seinen 8 Toren den besten Schützen aus ihren Reihen. Ihm folgen Christopher Boldt und Tobias Nehren mit sechs Buden. Nehren konnte, wie oben erwähnt, weiter bei Rot Schwarz Kiel ebenfalls noch sechsmal in der Spielzeit 2018/19 „netzten“. Mit jeweils drei Treffern stehen Finn Grunwald, Jan Ferdinand Tonn und Nils Kretschmer in dieser Liste. Der Verein Preetz ließ seinen Anhang 39mal Jubeln, kassierte allerdings auch 64 Gegentore. Damit rangieren die Preetzer bei den erzielten Treffern auf Tabellenplatz 12, bei den Zugelassenen auf einem 10.Rang. Hier ist das zurückgezogenen Team von Eutin 08 nicht mit berücksichtigt. Folglich ist die Endplatzierung des PTSV auf Position 11 richtig angebracht. Im Verein kamen 16 Spieler zu Toren, ein Beweis für eine geschlossene Teamleistung. Trotzdem würden sich Coach Möller und sein Co Jirka Heine in der kommenden Spielzeit sicherlich über einen echten Torjäger freuen.


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