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„Wenn einer eine Reise tut?...

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Die Initiatoren der neuen Ausstellung Axel Langfeldt und Volker Liebig (r.) vom Preetzer Heimatverein sowie der Leiter des Lübecker Völkerkundemuseums Dr. Lars Frühsorge (l.) präsentieren eine Auswahl ihrer Reiseandenken: Maske und Zauberstab als rituelles Zubehör von Bali, ein steinerner Olmeken-Kopf aus Mexiko sowie ein Porzellan-Pfau aus der UdSSR, den Volker Liebig 1976 von einer Reise ins damalige Leningrad (St. Petersburg) als typisches Touristenmitbringsel mitgebracht hat. Foto: Schneider

Die Initiatoren der neuen Ausstellung Axel Langfeldt und Volker Liebig (r.) vom Preetzer Heimatverein sowie der Leiter des Lübecker Völkerkundemuseums Dr. Lars Frühsorge (l.) präsentieren eine Auswahl ihrer Reiseandenken: Maske und Zauberstab als rituelles Zubehör von Bali, ein steinerner Olmeken-Kopf aus Mexiko sowie ein Porzellan-Pfau aus der UdSSR, den Volker Liebig 1976 von einer Reise ins damalige Leningrad (St. Petersburg) als typisches Touristenmitbringsel mitgebracht hat. Foto: Schneider

Preetz (los). „Preetzer auf Reisen“: Unter diesem Motto plant der Heimatverein Preetz und Umgebung im Museum in der Mühlenstraße eine neue Ausstellung. Für ihr Projekt wünschen sich die Vorstandsmitglieder Axel Langfeldt und Volker Liebig sowie der Leiter des Lübecker Völkerkundemuseums Dr. Lars Frühsorge, der das Konzept entwickelt hat, ein möglichst breite Unterstützung und rufen die Preetzer dazu auf, nach ungewöhnlichen Reisemitbringseln aus der eigenen Familie Ausschau zu halten, die sich als Exponate eignen könnten. Im Rahmen zweier Sprechstunden, zu denen der Verein am Sonnabend, 2. Februar (13 bis 16 Uhr) sowie am Mittwoch, 6. Februar (10 bis 13 Uhr) im Heimatmuseum einlädt, können diese zunächst vorgestellt werden. Wobei die Organisatoren auch auf genügend Hintergrundinformationen im Gespräch hoffen, frei nach Matthias Claudius „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen...“. Ein persönlicher „Steckbrief“, in dem diese zusammengefasst sind, sollte jedem Gegenstand gleich beigefügt werden. (weitere Auskünfte bei Axel Langfeldt, 04342-8003310).
„Gefragt sind Dinge, die einmal als Andenken von einer Fernreise mitgebracht wurden“, erläutert Lars Frühsorge, der bereits eine Reihe von Ausstellungsstücken aus seinem eigenen Reisefundus bereitgestellt hat. Und da gilt: je älter, desto besser. Aber nicht nur.
Die Auswahl der Exponate soll verschiedene Kriterien berücksichtigen, die jedes Stück zu etwas Ungewöhnlichem machen. Zum Beispiel, weil es aus Gegenden jenseits des modernen Massentourismus stammt, oder aus einer Zeit, als es diesen an dem betreffenden Ort noch nicht gegeben hat. „Länder, wo man nicht so hinkam“, erläutert Frühsorge. Nicht zuletzt kommt auch die Hippiezeit in Betracht, als es viele „Aussteiger“ in die Ferne zog, Länder, die damals noch keine typischen Reiseziele waren. Ebenso könnten für die Ausstellung solche Länder eine Rolle spielen, die heutzutage für Reisende zu gefährlich geworden sind.
Gesucht sind „Objekte mit Geschichte“, etwa Kunstwerke und Karten, Schnitzarbeiten und Fotos, Porzellanfiguren und Waffen, Textilien und Trachten, Bilder oder alte Reiseführer (aus der Zeit vor 1945 und älter). Wobei insbesondere die ihnen anheftenden Erlebnisse, Anekdoten und Überlieferungen der Ausstellung den richtigen Pfiff geben sollen. „Es kommt auf die Geschichten an, die dahinterstecken“, unterstreicht Frühsorge. Gerade bei betagten Erbstücken etwa von Preetzer Seeleuten, Kaufleuten, Pilgern oder Kolonialbeamten könnte Außergewöhnliches zu erzählen sein, vermuten die Organisatoren und hoffen auf rege Beteiligung.



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