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„Dein Team. Dein Weg.“

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Preetz (t). Im Beisein von Dr. Dorit Stenke, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein haben die Vorsitzende der Geschäftsführung Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit Margit Haupt-Koopmann und Stephanie Ladwig, Landrätin des Kreises Plön die Jugendberufsagentur des Kreises Plön in Preetz eröffnet.
„Jugendberufsagenturen sind uns ein sehr wichtiges Anliegen“, sagte Bildungsstaatssekretärin Dr. Dorit Stenke im Rahmen der Feierstunde. Aufgabe der Einrichtungen sei es, Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu begleiteten und die dafür notwendige Unterstützung anzubieten, betonte sie.
„Wie stark unser gemeinsames Vorgehen hier vor Ort und in allen Kreisen und Städten des Landes gefordert ist, verdeutlichen die aktuellen Daten zur Jugendarbeitslosigkeit“, erläuterte Margit Haupt-Koopmann. „Trotz der insgesamt guten Entwicklung am Arbeitsmarkt gibt es zurzeit in Schleswig-Holstein 7.900 arbeitslose Jugendliche unter 25. Davon haben 73,1 Prozent keine abgeschlossene Berufsausbildung“, ergänzte sie. Im Kreis Plön seien im März 292 junge Menschen unter 25 arbeitslos gewesen, darunter 201, also 68,8 Prozent, ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung. „Um zu verhindern, dass insbesondere die Jugendlichen ohne Ausbildung zu den Langzeitarbeitslosen von morgen werden, müssen wir die Beratungs- und Unterstützungsangebote aller beteiligten Partner bündeln“, verdeutlichte Haupt-Koopmann. In einer Zeit, in der Fachkräfte dringend gesucht würden, werde nicht nur die Fachkräftesicherung der Betriebe unterstützt. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Einrichtung von Jugendberufsagenturen sowie die Intensivierung der Berufsorientierung an den Schulen wichtige Hebel sind, um Jugendarbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen.“
Die Schülerband „The Fire Friends“ von der Schule im Augustental Schönkirchen sorgte für einen musikalischen Beitrag. Schüler der Schule im Augustental Schönkirchen, des Förderzentrums Schönkirchen-Schönberg sowie des Berufsbildungszentrums Plön formulierten in einem eigens für die Eröffnungsveranstaltung erstellten Video ihre Erwartungen an den Übergang von der Schule in den Beruf. Ein Interview der Moderatorin Melanie Sonneborn mit Schüler Muhur Tesfalem und Sabine Schick, Übergangsmanagement am Berufsbildungszentrum Plön, rundete das Programm ab. Gemeinsam mit allen beteiligten Partnern eine Lösung zu finden, ist das erklärte Ziel: Daraus ist das Motto „Dein Team. Dein Weg.“ entstanden; denn jeder Jugendliche soll auf dem Weg ins Arbeitsleben angemessen unterstützt werden. In der Jugendberufsagentur Kreis Plön haben sich deshalb die Akteure im Kreis für eine verbindliche Kooperation im Januar dieses Jahres zusammengeschlossen. Dazu gehört der Kreis Plön mit der Jugendhilfe nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, die Agentur für Arbeit Plön mit der Berufsberatung und der Ausbildungsvermittlung (SGB III), das Jobcenter mit seinen Beratungs-, Vermittlungs- und Unterstützungsleistungen (SGB II), das Schulamt mit den allgemeinbildenden Schulen im Kreis Plön sowie das Berufsbildungszentrum des Kreises Plön mit dem Übergangsmanagement.
Mit der Jugendberufsagentur Kreis Plön entsteht keine weitere Behörde. Die Netzwerkpartner bündeln ihre Aufgaben und Kompetenzen, um in gemeinsamer Verantwortung den Übergang Jugendlicher von der Schule in den Beruf effektiver und erfolgreicher zu unterstützen. Die jungen Menschen werden in der Jugendberufsagentur Kreis Plön von den Partnern weiterhin individuell beraten und gefördert. Jugendliche, Eltern und Lehrer können Informationen, Beratung und Dienstleistungen an einer gemeinsamen Stelle abrufen.
Die Jugendberufsagentur Kreis Plön ist die achte Anlaufstelle dieser Art in Schleswig- Holstein. In den dem Kreis Plön benachbarten Städten Kiel und Neumünster gibt es ebenfalls Jugendberufsagenturen.
Die Landesregierung unterstützt die Einrichtung einer Jugendberufsagentur im Kreis Plön mit einer Zuwendung bis zur Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch mit 20.000 Euro.


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