Reporter Eutin

Die Kinder ließen sich nicht zweimal bitten

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Mönkeberg (kud). Noch packen eifrige Hände alle Utensilien aus. Da werden Schminksachen fein säuberlich sortiert, noch schnell einige Gläser poliert. Die Hüpfburg braucht auch noch den letzten Schliff. Den Kindern, die sich mit ihren Eltern zum Kinderfest bereits eingefunden haben, geht das alles nicht schnell genug. Sie wollen spielen.
Und kaum steht die Burg, stürmen die Jüngsten das federnde Vehikel mit lautem Gejohle. Die Eltern am Rande sind vergessen. Nur wenige Schritte entfernt hat sich schon eine kleine Schlange gebildet. Neugierig beäugen die jungen, in diesem Falle meist weiblichen Besucher die vielen Farben auf dem Tisch. Schminken ist angesagt. Dafür haben andere überhaupt keinen Sinn. Sie versuchen unverdrossen, Bälle und ausgestopfte Socken in Plastikschüsseln zu versenken.
Am Himmel zeigen sich einige Schleswig-Holstein-Wolken, alles ist gut. Noch! Die ersten, die den Wetterwandel bemerken, sind die Kinder, die sich an einem kleinen Pool zusammengefunden haben, um kleine Plastikentchen zu angeln. Aufkommender Wind lässt die Angeln in die falsche Richtung wedeln. Doch Frust ist nicht angesagt. Und so landen tatsächlich einige der Teilchen auf dem noch trockenen Sand neben dem ihrem kleinen Badesee.
Der Wind wird stärker. Die Feuerwehrleute, für die Sicherung des Festes zuständig, müssen sich beeilen. Sie hatten das Festgelände mit locker im Sand steckenden Zaungittern abgegrenzt. Doch jetzt greifen die ersten heftigen Böen nach dem Metall. An den Ständen sorgen die Windböen fürerstes Durcheinander. Leichte Gegenstände fliegen durch die Gegend. Und dann platzt der Regen los. Bürgermeisterin Hildegard Mersmann ist mit ihrer Enkelin erschienen. Aber auch sie sind bald klatschnass und treten den Heimweg an. Andere sind härter gesotten, rotten sich unter den Vordächern der Imbiss- und Getränkewagen zusammen und warten, dass der Wetteranfall bald vorbei ist. Ihre Ausdauer wird belohnt. Bald kann es weitergehen mit dem fröhlichen Strandfest, zu dem sich mehrere hundert Menschen eingefunden haben. Veranstalter „Edeka Ristow“, Vereine und Verbände und die Feuerwehr können doch noch einmal zufrieden sein.


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