Reporter Eutin

Monstervormittag „op Platt“

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Laboe (uwr). „Heute ist nur Zutritt für die Kleinen.“ Enttäuscht und neugierig gingen die Viertklässler zurück in ihre Klassen. Die Schüler der ersten und zweiten Klasse sowie die Kinder des DRK-Kindergarten Laboe schlängelten sich durch die Tür und eroberten die Aula der Grundschule Laboe.
Tanja Kurkutsch aus dem Laboer DRK-Kindergarten ist es wieder gelungen, Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater und Andreas Zuckowski ein zweites Mal für einen Auftritt in Laboe zu gewinnen. Sandra Keck erzählte, dass in den Hamburger Grundschulen Plattdeutsch ein Schulfach ist. Sie tritt bisher nur in Laboe auf. „An Ideen mangelt es nicht, aber mir fehlt die Zeit für weitere Projekte“, erklärte die bekannte Sängerin, Regisseurin, Schauspielerin und Autorin.
Noch ein Foto für die Presse und schon ging es los. „We snackt Platt?“ „Jaaa“, riefen einige Kinder. Heute hatten die Zwei Grolli mitgebracht. Das sympathische Schulwegmonster gewann schnell die Herzen der neunzig Kinder. Die Geschichte „Das Grüffelo“ kannten die meisten Kinder. Schon das Vorlesen auf Hochdeutsch zog die neunzig Mädchen und Jungen in ihren Bann. Jeder Figur, ob der schlauen Maus, dem Fuchs, der Eule, der Schlange und natürlich auch dem Grüffelo verlieh Sandra Keck eine eigene Stimme. Die Muus (Maus) leegt (lügt) alle an, ob Voss (Fuchs), Uhl (Eule) oder die Schlong (Schlange). Alle haben Smacht (Hunger) und wollen die Maus fressen, aber die will unbedingt zum schrecklichen Grüffelo. Plötzlich steht es vor der Maus und erzählt, dass es am liebsten Butterbrot mit Maus mag. Doch statt Angst zu haben, überlistet die Maus am Ende sogar das Grüffelo. Nachdem es alle Tiere erfolgreich in die Flucht getrieben hat, kann es genüsslich seine Nüsse knabbern.
Das nicht nur die Geschichte des „Grüffelo“ auf Platt faszinieren ist, stellte Sandra Keck unter dem Beifall ihres begeisterten Publikums schnell klar. Bei der Melodie von Star Wars half ein Kindergartenjunge aus und dann ertönte die Stimme von Darth Vader: „Ick bin dien Vadder!“ Nach dem Lied „Es gibt noch echte Kinder“ überreichten die Mädchen und Jungen ihre Geschenke für das Duo und verabschiedeten sich von Grolli. Vor der Tür der Aula hatten sich schon wieder die Großen versammelt, die so gerne beim Monstervormittag auf Platt dabei gewesen wären.
Der Vormittag wurde vom Kreis Plön durch Fördergelder für den Erhalt der plattdeutschen Sprache ermöglicht.


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