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Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule Vertrag unterzeichnet – Fertigstellung im Dezember 2018

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Heikendorf (as). Es ist mit einem Volumen von 13,42 Millionen Euro das größte Investitionsprojekt in der Gemeindegeschichte Heikendorfs. Für den Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule wurde in einem feierlichen Akt im Ratssaal jetzt der Vertrag unterzeichnet. 893 Seiten umfasst das komplexe Vertragswerk, das Bürgermeister Alexander Orth und Robin Heidel von der Goldbeck Public Partner GmbH unterschrieben. Das im In- und Ausland tätige Unternehmen aus dem ostwestfälischen Bielefeld als Gewinner der europaweiten Ausschreibung hat sich mit einer eigenen Sparte auf die Planung und den Bau von Schulen in öffentlich-privater Partnerschaft spezialisiert. Der Neubau der Heikendorfer Grund- und Gemeinschaftsschule im Bereich der Schulsportanlagen und in direkter Nachbarschaft zum Kreisgymnasium wird ebenfalls im ÖPP-Verfahren in einer festgeschriebenen Bauzeit realisiert. Baubeginn ist im Oktober 2017. Die Übergabe des Schulgebäudes wird am 14. Dezember 2018 erfolgen. Einige Eckdaten zur Architektur: Kompakter viergeschossiger Baukomplex mit heller Fassade, viel natürlichem Tageslicht und farblicher Akzentuierung durch Fenster im Erdgeschoss; Einbindung des bestehenden Flachdachbaus mit Ausweichräumen. Die Gemeinde Heikendorf ist Eigentümerin von Grundstück und Gebäude und kann jederzeit Bedarfs- und Nutzungsänderungen umsetzen. Zum Leistungsumfang der Goldbeck Ost GmbH/Schulen zählen neben Planung und Bau auch umfassende Betreiberleistungen (Instandhaltung, Reinigung, Hausmeister) sowie Energiemengengarantien für Strom, Wärme und Wasser – bei einer vereinbarten Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Goldbeck erbringt ausschließlich die Rohbauleistungen inklusive Fenster und Türen. Alle anderen Gewerke werden an regionale Handwerksbetriebe vergeben. Bürgermeister Orth ließ vor Unterzeichnung noch einmal die über mehrere Jahre dauernde Vorplanung von den ersten Gesprächen mit der Grundsatzfrage ob Sanierung oder Neubau kurz Revue passieren. Letztlich habe sich die Gemeindevertretung dann für die Neubauvariante entschieden. Orth bedankte sich bei Joachim Krabbenhöft und Johanna Helmchen von der Investitionsbank sowie bei Rechtsanwalt Marius Raabe für die externe wirtschaftliche und juristische Beratung während des langen Planungsprozesses. Ein besonderer Dank ging an Projektsteuerer Mirco Schablack von der Bauverwaltung im Amt Schrevenborn



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