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Neujahrsempfang in Stein - volles „Haus des Kurgastes“

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Stein (kas). Nicht nur zum Feiern kommt die Dorfgemeinschaft zusammen, sondern auch, um mit dem Bürgermeister und seinen Gästen auf das neue Jahr anzustoßen. Eröffnet wurde der Neujahrsempfang von der dreiköpfigen Band „Jean Be!“, die gleich zu Beginn mit ihren Liedern die Steiner begeisterten. Bürgermeister Peter Dieterich konnte zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport begrüßen. Sein besonderer Gruß ging an den Kreispräsidenten Stephan Leyk, den Landtagsabgeordneten Werner Kalinka, den Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier und den Amtskollegen Peter A. Kokocinski aus Schönberg. In seinem Gemeindebericht hob Dieterich Stein als eine „sehr lebendige Gemeinde mit vielen ehrenamtlichen Helfern hervor. Das aktive Gemeindeleben spiegelt sich in seinem Bericht.
Im Januar 2018 musste sich die freiwillige Feuerwehr von dem 38 Jahre alten Tragkraftspritzenfahrzeug trennen und bekam aus Krokau ein „neues“ Gebrauchtes. Die Reinigungsaktion „Strandgut“ wurde im April nachgeholt, da die Aktion im März wegen starken Schneefalls abgesagt werden musste. Organisiert vom Tourismusverband Probstei e.V. und in Kooperation mit der Flensburger Brauerei kamen die vielen Helfer nach der Aktion auf ihre Kosten.

Der Mai stand im Zeichen des neuen Kita-Anbaus, der feierlich eingeweiht werden konnte. Das Maibaumaufstellen fiel, wie überall in der Region im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Nicht ins Wasser fielen die Wahlen, die den Wahlausschuss und den Zählern bis kurz vor Mitternacht einiges abverlangten. „Die Vielfalt im Meer erhalten“ lautete das Motto der Steiner Strohfigur. Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helfer, die wieder einmal viele Stunden aufbrachten, um schöne Werke herzustellen. Ihnen wurde auf dem Neujahrsempfang mit Blumen und Sekt gedankt.
Über den Sommer brauchte Dieterich nicht viel sagen: „Es war einfach Spitze!“ Mit den Strandhochzeiten ist der Bürgermeister auch an seine Grenzen gelangt, was die Anzahl der Trauungen angeht.
Auch hier geht es nicht ohne die ehrenamtlichen Helfer und die Bauhofmitarbeiter. Stein will wachsen: Ein Neubaugebiet am Lutterbeker Weg ist in der Planung. Für 2019 gibt es noch nicht so sehr viel zu berichten: Die beiden Januarstürme mit Hochwasser haben an Steins Küste erhebliche Schäden hinterlassen.
 

Kreispräsident Stefan Leyk überbrachte die Grüße des Kreises Plön und berichtete über die abgeschaffte Jagdsteuer, den Tourismus und Radwegeneubau sowie über den Sport, der in diesem Jahr mit 1,8 Millionen vom Kreis unterstützt wird, wovon Schönberg 1,2 Millionen erhält. Auch die über 90 Kitas im Kreis Plön sollen finanziell besser bedacht werden. Landtagsabgeordneter Werner Kalinka ging ganz scharf mit dem Land zu Gericht und forderte wesentlich mehr Geld („Ohne Sand kein Strand!“) für Sturmschäden und Küstenschutz, denn diese Unterstützung sei genauso wichtig an der Ostsee wie an der Nordsee.
Amtsvorsteher Wolf Mönkemeiers größter Wunsch ist die erforderliche Quote von 60 Prozent für den Breitbandausbau. Noch fehlten einige Anträge, aber er sei optimistisch, dass bis Mitte Februar „alles in trocknen Tüchern ist“. „Und bis 2022 hat jeder, der einen Antrag gestellt hat, auch das schnelle Internet.“
 

Bürgermeister Peter A. Kokocinski verwies auf die gute Zusammenarbeit mit Stein und den umliegenden Gemeinden. Auch er appellierte an Kreis und Land mehr für den Küstenschutz zu tun.
Schönberg hat im vergangenen Jahr bei den Stürmen rund 8.000 Kubikmeter Sand verloren, im Januar diesen Jahres sind es 34.000 Kubikmeter. Zwischenzeitlich spielte „Jean Be!“ zur Auflockerung nach so vielen Reden ein paar Lieder, und von Dr. Jürgen Rohweder wurden dem Bürgermeister zwei Bilder des Künstlers Heinrich Blunck für die Gemeinde überreicht.
Für den Kindergarten berichtete Leiterin Kerstin Kristandt, für den Förderverein Julika Gleixner, für die Feuerwehr Jan Treydte, für den TSV Peter Danker, für den FVV Gisela Willer, für die Totenbeliebung Brigitte Gehrke, für die AWO Günther Aldag und für den Fischerverein Günther Grotzek. Die Jugendfeuerwehr bekam einen Scheck über 700 Euro, der beim Anleuchtfest der Gemeinde als Überschuss vergeben werden konnte.



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