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Schönkirchener fragen - Bürgermeister-Kandidat Gerd F. Radisch antwortet

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(v.l.) Schönkirchens amtierenden Bürgermeister Peter Zimprich, Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp und Bürgermeisterkandidat Gerd F. Radisch

(v.l.) Schönkirchens amtierenden Bürgermeister Peter Zimprich, Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp und Bürgermeisterkandidat Gerd F. Radisch

Schönkirchen (ck). Das Interesse war groß bei der öffentlichen Vorstellung des Schönkirchener Bürgermeisterkandidaten Gerd F. Radisch. Gut 100 Zuhörer waren in die Aula der Schule im Augustental gekommen, um den 62-jährigen live zu erleben. Und der gebürtige Dresdner, der in Hamburg aufgewachsen ist und noch in Bad Schwartau wohnt, war gut aufgelegt. „Positiv überrascht“ über das rege Interesse trotz Konkurrenzveranstaltungen wie Fußball im Fernsehen und Elternabenden ging der diplomierte Volks- und Betriebswirt auf Stationen seiner beruflichen Vita ein, auf sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement als Stadtverordneter in Bad Schwartau mit dem Schwerpunkt Finanzen, Tourismus und Wirtschaftsförderung. Schönkirchen sei ein „Ort zum Wohlfühlen mit sehr hohem Freizeitqualität“, das habe der passionierte Ausdauersportler (lange Radtouren und Marathonläufe) schon bei seinem ersten Besuch festgestellt. Die Infrastruktur insbesondere im Kita- und Schulbereich sei exzellent, der geplante Sky-Markt in der Schönberger Landstraße überaus wichtig als Einkaufsmöglichkeit, die aktuell fehlt in der Ortsmitte. Und: Die Ausschreibung der hauptamtlichen Bürgermeisterstelle, die Suche aller Parteien nach einem gemeinsamen Kandidaten habe ihn „elektrisiert“. Zu Beginn der Info-Veranstaltung hatte Schönkirchens ehrenamtlicher Bürgermeister Peter Zimprich bei der Begrüßung der Zuhörer erklärt, dass er mit seinem Rückzug zum Jahresende „den Weg frei gemacht hat“ für die Rückkehr zur Hauptamtlichkeit. Bei einer Wahl von Gerd F. Radisch am 6. November sei laut Amtsdirektor Hehenkamp dessen Vereidigung in der Gemeindevertreter-Sitzung am 8. Dezember vorgesehen, um am 2. Januar den Dienst als Bürgermeister von Schönkirchen anzutreten. Auf Nachfrage aus dem Zuhörerkreis hatte Amtsvorsteher Eckhard Jensen von insgesamt fünf Bewerbern berichtet. Drei Kandidaten hatte das achtköpfige Auswahlgremium zur Bewerbungsrunde eingeladen, von denen sich letztlich zwei vorstellten. Die Schönkirchener Parteien verständigten sich schließlich darauf, Gerd F. Radisch als gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl zu nominieren.



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