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Strohballensingen in Stein

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Stein (kas). Bereits seit 1984 gibt es in Stein das beliebte „Strohballensingen“ auf der Uferkoppel. Ausrichter dieser Veranstaltung ist der Fremdenverkehrsverein Stein und „als treues Mitglied sei Gisela Willer vom Festausschuss zu nennen“, so Bürgermeister Peter Dieterich. Über 20 Jahre sei Gisela Willer Jahr für Jahr mit ihren 15 Helfern dabei gewesen. Und pro Saison wird das Strohballensingen bis zu vier Mal durchgeführt.
Was Gisela Willer am meisten schätzt, ist die Einsatzbereitschaft der Mitglieder und natürlich auch der Steiner Bürger, die bei allen Festen mit anfassen, um den Verein zu unterstützen. Immer mehr entwickelte sich dieser schöne Brauch, der nicht nur Sommergäste sondern auch Einheimische aus Stein und den Nachbarorten anzieht. Am vergangenen Freitag – „es ist immer ein Freitag“, betonte Dieterich – hatten es sich bei herrlichen Wetterbedingungen viele Zuhörer auf auf den Strohballen und Sitzbänken bequem gemacht. Musikalisch wurden sie vom Shantychor „De Platt-Fisch“ aus Kiel unterhalten. Ein kleiner Chor, der Seemannslieder und Shantys musikalisch zum Klingen bringt, und durch seine Stimmungslieder sofort Jeden zum Schunkeln und Mitklatschen animiert. Im Kreis saßen die Zuhörer, um das später von der freiwilligen Feuerwehr Stein entfachte Lagerfeuer. Nebenan saßen Kinder und Erwachsene zusammen, um das Stockbrot gar werden zu lassen. Rundherum waren Getränke- und Wurststände aufgebaut und die Kornkönigin Kaija Maus, die Kornprinzessin Henriette Nebendahl und Bürgermeister Peter Dieterich eröffneten das Strohballensingen und wünschten allen Gästen viel Spaß. Danach waren Kornkönigin und Kornprinzessin voll eingespannt, denn es ging hier nicht nur um das Korn, sondern auch um den „Köm“. Der Sponsor „Oldesloer“ spendierte den Korn in drei Variationen, die dankend angenommen wurden. Um kurz vor 21 Uhr wurde das Feuer entzündet und die gemütlichen Stunden auf der Uferkoppel vergingen wie im Flug. Das letzte Strohballensingen findet, so der Wettergott mitspielt, am 16. August statt und Bürgermeister Peter Dieterich ist optimistisch: „Denn wenn Stein feiert, haben wir (meist) gutes Wetter!“


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