Reporter Eutin

Großer Zuspruch für den Segen

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Preetz (tg). Für viele Menschen ist der Segen Gottes zum Jahresanfang, überbracht von den Sternsingern, ein fester Bestandteil ihres Lebens. Eigentlich bevölkern daher, immer um den 6. Januar („Heilige Drei Könige“) herum, viele kleine und große Sternsinger nicht nur das Preetzer Stadtbild, um so den Menschen den Segen in die Häuser zu bringen. Bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie muss die alljährliche Sternsingeraktion nicht nur später stattfinden, sondern auch in eingeschränkter Form. „Wegen der aktuellen Lage können wir in diesem Jahr leider nicht, in gewohnter Weise, mit unseren Kindern losziehen und singen“, bedauert Pastor Christoph Pfeifer vom Organisationsteam. „Wir möchten aber trotzdem zu den Menschen kommen und ihnen den Segen bringen.“ Deshalb findet die diesjährige Spendensammelaktion nur eingeschränkt und unter entsprechenden Hygienevorkehrungen statt. Es ist jeweils immer nur ein ehrenamtlicher Helfer unterwegs, der die Haushalte abfährt, die besucht werden wollen. Beim Besuch selbst werden immer ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Abstände entsprechend eingehalten. „Wir haben für jeden Haushalt einen Brief dabei, mit einem Gruß und dem Segen“, erklärt Pastor Pfeifer. Entweder wird bei den Haushalten geklingelt, oder bei Abwesenheit, der Brief nur eingeworfen. Dieser Brief enthält unter anderem eine Bankverbindung, mit der für die diesjährige Aktion gespendet werden kann. Als Alternative hat der Ehrenamtliche immer auch eine Spendendose mit dabei. Trotz der aktuellen Krise führt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ überall auf der Welt seine wichtigen Projekte kontinuierlich weiter. „Segen bringen, Segen sein. Kindern halt geben – in der Ukraine und weltweit“ lautet das Motto 2021. Dabei möchten die Sternsinger auf das Schicksal von Mädchen und Jungen aufmerksam machen, die nur mit einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten. In der Ukraine, dem Land der Sternsingeraktion 2021, betrifft dies rund zwei Millionen Kinder. Nicht fehlen darf auch in diesem Jahr der bekannte Segen: „Christus mansionem benedictat“ („Christus segne dieses Haus“) – der mit einem Aufkleber über der Haustür angebracht wird: 20*C M B 21. Am vergangenen Wochenende waren die Ehrenamtlichen vor allem in den Gemeinden rund um die Schusterstadt unterwegs. Pastor Pfeifer ist einer der vielen Helfer, die versuchen, auch in diesem Jahr den Menschen den gewohnten Segen Gottes zu bringen. „Trotz der aktuellen Corona-Lage freuen sich die Menschen und sind dankbar; - wir haben einen großen Zuspruch, weil es doch schon sehr vermisst worden ist“, freut sich Christoph Pfeifer. Einer der Besuchten ist Jonny Rehder. „Ich finde es wichtig, dass Kindern in Not geholfen wird, deshalb gebe ich gerne eine kleine Spende“, erklärt der Preetzer. Seine Frau ist im Pflegeheim untergebracht, er kann sie aktuell nicht besuchen, und so freut sich der Senior über die schönen Segenswünsche. Am kommenden Wochenende (30./31. Januar) werden die ehrenamtlichen Helfer Haushalte im Stadtgebiet Preetz und Schellhorn besuchen. Wer ebenfalls Besuch bekommen und den Segen zum Jahresanfang erhalten möchte, kann mit Hermann Dick Kontakt aufnehmen (04342-87613). In der Schusterstadt wird das Sternsingen seit 20 Jahren ökumenisch organisiert, von den vielen Helfern, der katholischen Christus Erlöser Gemeinde und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Preetz. Pastor Christoph Pfeifer, Simone Czemper, Heidi Schooltink und Hermann Dick bilden hier seit Jahren ein eingespieltes Organisationsteam. „Wir danken allen für ihr Verständnis, für die diesjährigen Einschränkungen, und hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder wie gewohnt mit unseren Kindern zu den Menschen kommen können“, blickt Pastor Pfeifer optimistisch in die Zukunft.


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