Reporter Eutin

Meisterjubel in Selent und Wentorf

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Seit 2018 in Preetz: Maxi Zimmermann.

Seit 2018 in Preetz: Maxi Zimmermann.

Kreis Plön (dif). Aktuell und viel zu lange schon befindet sich der Fußball weiter im Dornröschenschlaf. Interessant ist aber weiterhin ein Blick in die „Antike“: Die Vergangenheit bewältigen wir heute mit den Jahren 1989/90 aus der Kreisliga und der C-Staffel Plön mit ihren Meistern aus Selent und Wentorf. Stichwort Preetzer TSV/Verbandsliga: Vorgestellt wird heute aus dem 28-Mann starken Kader von Trainer Andreas Möller der Mittelfeldspieler Maximilian „Maxi“ Zimmermann.
Fußball „damals“: Heute geht es in die KL-Saison 1989/90, die im TSV Selent ihren Meister hatte. Das Team holte mit fünf Zählern Vorsprung auf gleich drei punktgleiche Verfolger den Pokal. Mit 46:14 Zählern und 80:31 Toren kam der neue Titelträger aber verdient aus Selent. Dahinter gesellte sich-wie erwähnt-ein Trio, bestehend aus dem Preetzer TSV 2, sowie den beiden TSVen aus Schönberg und Hessenstein.
Der PTSV traf gleich 94mal und hatte damit die weitaus stärkste Offensive aller Mannschaften aus dieser Zeit zu bieten. Der VfB Behrensdorf, der SV Fortuna Bösdorf (der übrigens in unserer nächsten Ausgabe aktuell ein wenig beleuchtet werden wird) und der TSV Raisdorf fanden sich auf den Positionen fünf bis sieben ein. Danach ging es in den negativen Punktebereich. Platz 9: TSV Plön 2, Zehnter wurde der VfL Schwartbuck.
Dahinter reihten sich der ASV Dersau, der FC Krummbek, der TSV Dannau ein. Den Abstieg machten der Dobersdorfer SV, der TV Grebin und der Preetzer TSV 3 unter sich aus. Die „Dritte“ aus Preetz platzierte sich im Vorjahr noch vor ihrer eigenen 2.Mannschaft, musste nun aber absteigen. Der Hauptgrund waren sicherlich die 112 Gegentore und nur 37 eigenen Erfolge, die für den PTSV letztlich zum Ligaverlust führten. Hinter dem TSV Selent stellten die Hessensteiner die beste Verteidigung. Viel zu jubeln-hüben wie drüben-gab es indes beim SC Kaköhl. Den 75 Treffern auf der Habenseite stellten sich 73 Gegentore gegenüber. Auch die C-Klasse spielte zeitgleich ihren Meister aus, der TSV Wentorf 3 hieß. Doch die Entscheidung verlief am Ende dramatisch, denn der Vize aus Dersau (hier die Reserve) lief punktgleich über die Ziellinie ein. Nur die um 18 Tore bessere Differenz sorgte dafür, dass der Pokal beim TSV hochgehalten wurde. Auch Germania Ascheberg 2 durfte sich lange Meisterhoffnungen machen und hatte am Serienende nur zwei Pluspunkte weniger als das Duo, dabei das um ein Tor stärkere Trefferverhältnis. Der TSV Stein 2 holte sich mit weiteren zwei Zählern weniger den vierten, der Dobersdorfer SV 2 den fünften Rang der Tabelle. Die C-Klasse verlief dann weiter wie folgt: TSV Barsbek 2, FT Preetz 2, VfB Behrensdorf 3, TSV Dannau 2 und der SC Kaköhl. Das Schlussduo bildeten der Postfelder SV 2 (6 Punkte) und der TSV Lepahn 2 auf den letzten beiden Positionen. Hier schlug es bei beiden Mannschaften 102mal ein, die Lepahner kamen im Vergleich nur auf 19 eigenen Treffer, holten damit fünf Pluspunkte. Die beste Abwehr stellte der TSV Stein (29), aber auch in Ascheberg (32) und Dersau (33) war die Verteidigung nur schwer zu bezwingen.
Spielervorstellung Maximilian Zimmermann (PTSV): Der Linksfuß startete bei der KSV Holstein in der C-Jugend seine Fußballzeit und netzte dort in 17 Spielen einmal. Besser lief es ein Jahr später, als er-bei sieben Einsätzen-schon dreimal über eigene Treffer jubeln konnte. Im Jahr 2018 dann der Wechsel zum Preetzer TSV. Hier waren 25 Spiele und 8 Tore seine erste Bilanz in der Schusterstadt. In der Saison 2019/20 gab es für Maxi Zimmermann 12 Antreten in denen er 7 Tore für seine Farben beisteuern konnte. Stichwort Position: Zimmermann ist im Mittelfeld zu Hause und stand zuletzt in 1073 Minuten auf den Verbandsligaplätzen.


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