Reporter Eutin

Drei Holsteinpunkte für das Selbstvertrauen

Kreis Plön (dif). Eine Wiedergutmachung für das 2:7-Debakel in Paderborn gelang der KSV Holstein in der 2. Bundesliga gegen den SV Sandhausen nur bedingt. Immerhin standen am Ende der 90 Minuten ein knappes 1:0 und drei wichtige Punkte in der Agenda der Kieler. Steven Skrzybski schoss in Minute 72 den verdienten Siegtreffer gegen schwache Gäste, der die Rapp-Jungs auf Ligaplatz sieben katapultierte. Eine empfindliche Derbypleite gab es hingegen für die U23 Holsteins, die bei Intimfeind VfB Lübeck mit 1:2 unterlag und auf Position 17 liegt. In der Landesliga Mitte holte nur der Preetzer TSV beim 0:0 in Gettorf einen Pluspunkt. Empfindliche Niederlagen gab es für den SVE Comet (1:5 daheim gegen Lägerdorf), den Heikendorfer SV, der 0:3 in Altenholz unterlag und auch für den TSV Klausdorf, dessen Elf beim 2:5 in Eidertal klar den Kürzeren zog. Bis zur 57. Spielminute hielt die Trociewicz-Truppe noch ein 2:2-Remis. Fußballausblick: Am 3. September ab 13 Uhr geht es für Holstein Kiel zum schwächelnden Jahn nach Regensburg. Bekanntlich haben die Kieler Joshua Mees für erst einmal eine Spielzeit zum SSV ausgeliehen. Einen Erfolg gegen seine alten Kollegen will man natürlich auf jeden Fall verhindern. Die Regensburger sind stark gestartet und waren anfangs sogar Tabellenführer, patzten zuletzt aber gegen Hannover 96 (0:1) und hoch gegen den Karlsruher SC (0:6), bzw. in Düsseldorf (0:4). Vergangenes Jahr ließen sie zum Saisonanfang der KSV am Mühlenweg nicht den Hauch einer Chance und siegten klar und deutlich mit 3:0. Etwas anders sah es dann schon Anfang 2022 in Regensburg aus. Hier gewannen die Störche mit 2:1. Einen Dreier, den man gerne wiederholen möchte. Tipp: Ein Unentschieden ist möglich, mit ein wenig Glück sogar der erhoffte Auswärtssieg. Kurios geht es in der Landeliga Mitte weiter. Die Staffel startet, so will es der Planer, mit den gleichen Duellen wie am 1. Spieltag. Los geht es schon am Freitagabend mit den Paarungen TSV Altenholz gegen den Gettorfer Sport Club, bzw. MTSV Hohenwestedt vs. Eidertal/Molfsee. Im ersten Vergleich siegte Gettorf mit 1:0, Eidertal schoss den MTSV mit 7:2 ab. Beim TSV geht es ab 18.30 Uhr los, in Hohenwestedt dann eine Stunde später. Am Samstag (15.30 Uhr) kickt der Preetzer TSV daheim gegen den SV Tungendorf, der die Schusterstädter zum Auftakt mit 2:0 besiegen konnte. Hier besteht für die Möller-Jungs also schnell die Chance auf eine Revanche. Die Paarung vom TSV Klausdorf gegen den SVE Comet ist auf den 28. September 19 Uhr verschoben worden. Die Kieler wollen natürlich dann das 4:7 aus dem August bereinigen. Sonntag gehen noch zwei Spiele aus das Grün. Die Veilchen vom VfR Neumünster haben ab 14 Uhr den TSV Kronshagen zu Gast und möchten das Hinspiel-Ergebnis von 3:1 gerne wiederholen. Friedlich mit 2:2 teilten sich der Heikendorfer SV und Lägerdorf die Zähler. Nun kommt es beim HSV ab 15 Uhr zum Wiedersehen. Zum Ligabeginn werfen wir einmal einen kurzen Blick auf den SVE Comet Kiel, dessen Ziele und Neuverpflichtungen. Das Trainergespann Mark Hungerecker und Steve Frank geht trotz einigem Verletzungspech in der Vorbereitung mit durchaus verhaltenem Optimismus in die neue Spielzeit, denn mit Niklas Graucob (TW), Marcel Iwers und Fabian Menzel (alle eigene 2. Mannschaft), Marcel Vones und Maurice Knutzen (beide PSV Neumünster), Lauritz Molt und Cihad Yagci (beide TSV Kronshagen), Franko Milbradt (FC Kilia Kiel), Marvin Petersen (TSV Klausdorf), sowie Janek Geisbauer (VfR Laboe) konnten ambitionierte und vielversprechende neue Kräfte hinzugewonnen werden. Das Saisonziel kann insgesamt nur heißen, dass man sich stabil zumindest im Mittelfeld der Tabelle positioniert und von den gefährdeten unteren Rängen fernhält. Wichtig für den Verein ist es Ligaplatz acht 8 zu erreichen. Der Tabellen-Neunte geht in die Relegation, die Ränge zehn bis zwölf sind Regelabsteiger. Den Start vor eigenem Publikum hatte sich der SVE beim 4:7 gegen den TSV Klausdorf sicherlich anders vorgestellt. Und auch beim 0:2 in Heikendorf, sowie beim 1:5 gegen Lägerdorf gab es keine Zähler. Coach Mark Hungerecker hat mit Assistent Steve Frank und Ligaobmann Meysam Shahhosseini noch einige Baustellen abzuarbeiten. Aktuell liegt der Verein vom Ostufer auf dem letzten Ligaplatz.


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