Reporter Eutin

Internationaler Besuch am Marine-Ehrenmal

Bilder

Foto: hfr

Laboe (t). Im Rahmen der Marine-Sommerreise am 31. August besuchten Militärattachés aus aller Welt das Marine-Ehrenmal in Laboe. Über 40 ausländische Delegationen wie Sambia, Südkorea, Japan, Uruguay, Peru und viele weitere gedachten dort den auf See Gebliebenen aller Nationen. Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Marinebundes, Mike Brach, begleitete die Attachés auf ihrem Rundgang: „Wir freuen uns sehr über den jährlichen Besuch der internationalen Militär- und Marineattachés, der die Bedeutung des Marine-Ehrenmals als internationale Gedenkstätte auch für die anderen Besucher sichtbar werden lässt.“ Deutlich wurde, wie sehr das Ehrenmal als Mahnmal für den Frieden Eindruck hinterlassen habe.

 

Besonderes Augenmerk wurde auf die ausgestellten Kranzschleifen als Erinnerung an vorhergehende Besuche ausländischer Streitkräfte gelegt. Zahlreiche Attachés versicherten eine Wiederkehr ans Marine-Ehrenmal, um auch im Namen ihres Landes einen Gedenkkranz niederzulegen. Der Besuch war eingebettet in eine mehrtätige Besichtigungsreise zu verschiedenen Marineeinheiten wie dem U-Bootgeschwader in Eckernförde oder der Marineunteroffiziersschule (MUS) in der Kreisstadt Plön.


Das Marine-Ehrenmal wurde zwischen 1927 und 1936 durch den Deutschen Marinebund zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine errichtet. 1954 gaben die Alliierten das nach der deutschen Kapitulation 1945 beschlagnahmte Marine-Ehrenmal an den Deutschen Marinebund zurück. Es wurde zur nationalen Gedenkstätte für die in den Weltkriegen gefallenen Seeleute aller Nationen. Als Gedenkstätte für alle auf See Gebliebenen ist es ein internationales Wahrzeichen zur Mahnung einer friedlichen Seefahrt auf freien Meeren.


Weitere Nachrichten Probsteer

UNTERNEHMEN DER REGION

Meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage