Reporter Timmendorf

Rücksichtnahme bei Amphibienwanderung

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Ratekau. Die Gemeinde Ratekau als umweltbewusste Kommune bemüht sich seit Jahrzehnten auch um den Schutz der Amphibien. So wurden zum Beispiel Kleingewässer angelegt und regelmäßig im Frühjahr Amphibienzäune aufgestellt, um die Tiere bei ihren Massenwanderungen nicht zu gefährden. Diese Zäune gibt es unter anderem in Kleinensee und in Hobbersdorf.

Im letzten Herbst wurde von Mitarbeitern des gemeindeeigenen Bauhofs die Zaunvorrichtung in Kleinensee optimiert. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit den Zufahrten zu den angrenzenden Grundstücken am Amphibienzaun. Es wurde daher eine stationäre Unterführung eingebaut, die die Überfahrt ermöglicht und gleichzeitig die Kröten zum straßen-abschirmenden Zaun umlenkt. Der Fachdienst Naturschutz vom Kreis Ostholstein hat diese Maßnahme mit Ersatzgeldern für Eingriffe in Natur und Landschaft (§15 (6) Bundesnaturschutz) in Höhe von rund 3.500 Euro gefördert. Trotz all dieser Bemühungen werden jährlich allein in der Gemeinde Ratekau hunderte von Amphibien überfahren. Dabei sind es meist nur wenige milde und feuchte Nächte im Frühjahr, in denen die Amphibien ihre Wanderung vornehmen.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt der Gemeinde Ratekau appellieren daher an die Verkehrsteilnehmer, möglichst langsam an den Amphibien vorbeizufahren, denn was viele nicht wissen: Bereits beim Vorbeifahren mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h entsteht ein immenser Druck auf die Lungen der Kröten und Frösche, dass diese allein daran sterben.

Karin Hartman vom Fachdienst Umwelt: „Nehmen Sie deshalb Rücksicht auf die Amphibienwanderungen, meiden Sie diese Strecken, falls sie Ihnen bekannt sind, oder fahren Sie extrem langsam an ihnen vorbei beziehungsweise helfen Sie ihnen auf die andere Straßenseite, wenn immer es möglich ist.“


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