Reporter Timmendorf

Abholzungen im Kammerwald in Scharbeutz: GRÜNE fordern: „Wald soll naturverträglicher genutzt werden“

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Die Scharbeutzer Grünen machen auf den massiven Holzeinschlag im Kammerwald aufmerksam. (Foto: Die Grünen)

Die Scharbeutzer Grünen machen auf den massiven Holzeinschlag im Kammerwald aufmerksam. (Foto: Die Grünen)

Scharbeutz. Seit Beginn des Winters sind Spaziergänger*innen, Jogger*innen, Hundebesitzer*innen erschrocken und empört über den massiven Holzeinschlag im Kammerwald. Überall liegen unzählige Baumstämme aufgestapelt an den Wegrändern. Tonnenschwere Maschinen haben große Flächen des Waldbodens auf lange Zeit zerstört. Bereits ein Jahr zuvor wurden der Kammerwald und die Scharbeutzer Heide durchforstet.
Das nahmen Mitglieder der Fraktion und des Vorstands der Scharbeutzer GRÜNEN zum Anlass, gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Marlies Fritzen, umwelt- und kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, den Zustand des Waldes zu erkunden. Gemeindeübergreifend nahm Jan Karthäuser von den Timmendorfer GRÜNEN an der Waldbegehung teil.
Dazu erklärt Jörg Kunert, Sprecher des Ortsverbands Scharbeutz: „Wir Grünen kritisieren, dass der Wald zurzeit hauptsächlich als wirtschaftlicher Nutzwald behandelt wird. Seine Schutz- und Erholungsfunktion nach § 1 Bundeswaldgesetz werden missachtet. In die heutige Sitzung des Umweltausschusses am 13. Februar haben wir die Landesforsten Schleswig-Holstein eingeladen und gebeten, zu dem rigorosen Holzeinschlag Stellung zu nehmen.“
Kunert weiter: „Intakte Wälder als Klimasenke (CO2-Reduzierung) sind angesichts des Klimawandels wichtiger denn je. Reine Gewinnmaximierung in der Holzbewirtschaftung gegen das Recht der Menschen vor Ort lehnen wir GRÜNEN ab. Wir fordern dagegen für die Scharbeutzer Wälder ein Konzept naturnaher Waldnutzung, wie es unter anderem im Lübecker Stadtforst seit Jahren umgesetzt wird.“



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