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DRK-Präsident tauft neues Motorrettungsboot: DRK-Wasserwacht startet gut vorbereitet in die Badesaison auf dem Priwall

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Travemünde-Priwall. Ein neues Rettungsboot gehört zur technischen Ausstattung der DRK-Wasserwacht auf dem Priwall. Das Motorrettungsboot ist ein 6,4 Meter langes Schlauchboot mit 100 PS und so konzipiert, dass ein Verletzter während der Fahrt versorgt werden kann. Es ersetzt das außer Dienst genommene Boot „Henry Dunant 3“, das nach 20 Jahren nicht mehr seetauglich war. Das Motorrettungsboot kann bis zu zwölf Personen transportieren, die „normale“ Besatzung besteht aus 3: Bootsführer, Bootsmann und Wasserretter.
Neben Sanitätsmaterial, Seefunkgerät und Spineboard („Wirbelsäulenbrett“) für die patientengerechte Rettung ist das Boot mit Kompass, elektronischer Seekarte sowie einem Tiefenmesser ausgerüstet. Eingesetzt wird das Rettungsboot nicht nur in der Ostsee, sondern auch zur Absicherung von Ruder- und Segelregatten, wie der Travemünder und Kieler Woche.
 

Traditionsgemäß erhalten die Boote beim DRK Namen von engagierten Rotkreuzlern. Dieses Mal gibt es eine Ausnahme: Das Schlauchboot wurde jetzt feierlich auf den Namen „Muddi“ getauft – benannt nach dem Spitznamen von Wasserwacht-Mitglied Ines Türke, die viele Jahre die Wachstation ehrenamtlich betreut hat und von den Wachgängern liebevoll „Muddi“ genannt wird.
Das neue Motorrettungsboot hat mit Ausstattung und Trailer knapp 70.000 Euro gekostet und wurde komplett aus Eigenmitteln finanziert. „Unsere Aufgabe, für die Sicherheit der Badegäste an der Ostsee zu sorgen, nehmen wir sehr ernst und sorgen deshalb, im Rahmen unserer Möglichkeiten, für eine solide Ausstattung unserer Wasserwacht“, erklärt Oliver Saggau, Präsident des DRK-Kreisverbandes Lübeck e. V.
Viele Dinge können aber nur durch Spenden oder Sponsoren realisiert werden. „Wenn, wie aktuell, das Quad plötzlich kaputt geht, sind wir auf Unterstützung angewiesen, um möglichst zeitnah ein neues, geländegängiges Einsatzfahrzeug für die Strandrettung anschaffen zu können“, so Oliver Saggau weiter.

 
Generell ist die DRK-Wasserwacht startklar für die beginnende Sommersaison: Vom 1. Juni bis zum 15. September sorgen ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer für die Sicherheit der Badegäste am Priwallstrand. Je nach Wetter und Badebetrieb sind bis zu 14 Rettungsschwimmer und Sanitäter täglich von 9.30 bis 18 Uhr im Einsatz. Die Wasserwachtler sind im Notfall sofort zur Stelle, um zum Beispiel Menschen vor dem Ertrinken zu retten, verletzte oder geschwächte Personen an Land zu bringen. Jährlich unterstützen Ehrenamtliche aus ganz Deutschland die Strandwache auf dem Priwall oder die Einsätze auf der Travemünder Woche und nehmen dafür zum Teil auch ihren Jahresurlaub.
Dennoch sucht die Lübecker Wasserwacht sowohl für den Dienst am Priwallstrand als auch für andere Aufgaben stets nach ehrenamtlichen Helfern. Neue Mitglieder werden bei der Wasserwacht zu Rettungsschwimmern ausgebildet. Weitere Informationen gibt es unter www.drk-luebeck.de/wasserwacht.



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