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Einsatzreiches Wochenende für die Seenotretter: Dramatische Minuten in der Lübecker Bucht

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Noch einmal gut gegangen: Das Seenotrettungsboot HANS INGWERSEN hat das Motorboot mit Maschinenraumbrand an einen Notliegeplatz gebracht. Die zwei Wassersportler und ihr Hund sind mit dem Schrecken davongekommen. (Foto: Die Seenotretter – DGzRS)

Noch einmal gut gegangen: Das Seenotrettungsboot HANS INGWERSEN hat das Motorboot mit Maschinenraumbrand an einen Notliegeplatz gebracht. Die zwei Wassersportler und ihr Hund sind mit dem Schrecken davongekommen. (Foto: Die Seenotretter – DGzRS)

Travemünde. Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter den Seenotrettern an Nord- und Ostseeküste. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind zum Monatswechsel 32 Mal für insgesamt rund 70 Menschen im Einsatz gewesen: Unter anderem gab es in der Lübecker Bucht nach einem Brand im Maschinenraum dramatische Minuten zu überstehen.
Ein am Samstagnachmittag, 30. Juni, gemeldeter Maschinenausfall vor Travemünde wäre eigentlich ein Routineeinsatz für das Seenotrettungsboot HANS INGWERSEN gewesen. Von Dramatik ahnte die Freiwilligen-Besatzung nichts, als sie bei nordöstlichen Winden um fünf Beaufort und etwa einem halben Meter Seegang das neun Meter lange Stahlmotorboot auf den Haken nahm.
Doch die Schleppreise in den Hafen verlief alles andere als ruhig: Plötzlich bemerkten die Seenotretter Rauch, der aus dem Maschinenraum des Havaristen drang, und die Außenhaut des Bootes verfärbte sich bereits. Sofort übernahm die HANS INGWERSEN die zweiköpfige Besatzung samt Bordhund. Ihr war es noch gelungen, den Verschlusszustand herzustellen.
Am nördlichen Anleger der Priwallfähre, der als Notliegeplatz dient, brachten die Seenotretter die Wassersportler sicher an Land. Die Berufsfeuerwehr Lübeck übernahm die Brandkontrolle an Bord und gab Entwarnung: Feuer aus.



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