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Elf Ladestationen aus neuem Förderprogramm: Neue Ladesäulen für Elektroautos in Timmendorfer Strand eingeweiht

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Dietmar Schindowski (innogy, von links), Bürgermeister Robert Wagner, , Klimaschutzmangerin Regine Maaß und Jörg Braun (innogy) „betanken“ in der Poststraße ein Elektroauto an der neuen Ladesäule vor dem Alten Rathaus. (Foto: René Kleinschmidt)

Dietmar Schindowski (innogy, von links), Bürgermeister Robert Wagner, , Klimaschutzmangerin Regine Maaß und Jörg Braun (innogy) „betanken“ in der Poststraße ein Elektroauto an der neuen Ladesäule vor dem Alten Rathaus. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. An insgesamt elf Standorten in der Gemeinde Timmendorfer Strand sind in den vergangenen Wochen Ladesäulen für Elektroautos aufgestellt worden. Sie gehören zu den ersten Ladesäulen aus einem mit Bundesmitteln geförderten Programm. Die neuen Ladesäulen haben zwei Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von jeweils zwei Elektrofahrzeugen zulassen. Zur offiziellen Inbetriebnahme trafen sich die innogy-Kommunalbetreuer Jörg Braun und Dietmar Schindowski noch vor Weihnachten mit Bürgermeister Robert Wagner.

Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. „innogy wird den Ausbau in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderzusage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), uns beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zu unterstützen, ist ein wichtiger Schritt,“ sagt Dietmar Schindowski.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat damit den seinerzeit umfangreichsten Förderantrag bewilligt.

Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei zahlreichen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt.

„Leise und abgasarme Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz. Die Gemeinde Timmendorfer Strand möchte die umweltverträgliche Mobilität unterstützen und seinen Gästen und Einwohnerinnen und Einwohnern Ladestationen in verkehrsgünstiger Lage bieten. Wir freuen uns, mit innogy einen Partner gefunden zu haben, der den Nutzern einen optimalen Service bietet,“ sagte Bürgermeister Robert Wagner vor der Presse.

Die Gemeindeverwaltung hat mit Zustimmung der Politik eine Dienstleistungskonzession zur Errichtung und Betrieb der E-Ladesäuleninfrastruktur im Gemeindegebiet an innogy SE vergeben. innogy kümmert sich um die Installation und Zählerablesung, jährliche Wartung und Entstörung, Betrieb des IT-Backends, Endkundenhotline 24/7 und die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.




Alle elf E-Ladesäulen wurden im Laufe des vergangenen Jahres aufgestellt. Sie ergänzen die bereits vorhandenen zwei Ladesäulen auf dem Parkplatz P5 (Sydow-Parkplatz) in Niendorf/Ostsee. Eine Säule steht auf dem Parkplatz P3 (Parkplatz Wiesenweg), je zwei weitere auf dem Parkplatz P2 (Zentrum/Höppnerweg) und Parkplatz P1 (ETC-Parkplatz). Nach Fertigstellung des Parkplatzes in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses in Groß Timmendorf wurde auch dort eine E-Säule platziert. Komplettiert wird die Ladeinfrastruktur durch jeweils eine weitere E-Säule am Rathaus in der Strandallee, am Hafen und in der Nähe des „Alten Rathauses“ im Zentrum Timmendorfer Strands. Ab Mitte Januar 2019 stehen auch am Vogelpark zwei Säulen bereit.

„Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle zugänglich,“ sagt Robert Wagner. „Bezahlt wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte.“

In diesem Jahr wird außerhalb des Förderprogrammes am Dorfgemeinschaftshaus in Hemmelsdorf die insgesamt 14. Ladesäule für Timmendorfer Strand aufgestellt.

Im Land Schleswig-Holstein existieren inzwischen mehrere Hundert E-Ladesäulen und zirka 60 sogenannte Schnell-Ladesäulen - eine Fahrt von 200 km im E-Auto mit einer Reichweite von 150 bis 200 Kilometer ist damit kein Problem mehr. Selbst im Kreis Ostholstein ist alle 50 Kilometer mit einer E-Ladesäule zu rechnen. „Die elektromobile Zukunft hat hier im Norden bereits begonnen,“ heißt es abschließend.



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