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Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung: Neue Stand-Up-Paddling-Boards für das Gymnasium am Mühlenberg

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Gemeinsam mit einigen Schülern und seinen Kollegen Jan Geberbauer (l.) und Sven Nickel bedankte sich GaM- Sportlehrer Jan Köpsel (2.v.r.) bei Andreas Gurth (r.) von der Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung für die Spende, von der die neuen Boards angeschafft werden konnten.

Gemeinsam mit einigen Schülern und seinen Kollegen Jan Geberbauer (l.) und Sven Nickel bedankte sich GaM- Sportlehrer Jan Köpsel (2.v.r.) bei Andreas Gurth (r.) von der Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung für die Spende, von der die neuen Boards angeschafft werden konnten.

Bad Schwartau. In unglaublicher Geschwindigkeit hat sich Stand-Up-Paddling (SUP) vom Geheimtipp zur Trendsportart entwickelt. Auch am Gymnasium am Mühlenberg (GaM) in Bad Schwartau erfreut sich diese noch recht junge Wasserportart bei den Schülern großer Beliebtheit.
Schon 2013 hatten die verantworlichen Sport-Lehrkräfte hier die Zeichen der Zeit erkannt und bei verschiedenen Stellen Fördermittel zur Anschaffung der Boards plus Zubehör eingeworben.
Allerdings ist die erste Generation der Sportgeräte bei von Mai bis Oktober durchweg voll ausgelasteten AGs und etlichen Sportstunden auf dem Wasser in die Jahre gekommen. Für Sportlehrer Jan Köpsel Grund genug, sich um neue Boards zu kümmern.
Bei Andreas Gurth und seinen Vorstandskollegen von der Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung in Stockelsdorf war er dabei genau an der richtigen Stelle. Schließlich besuchen viele Schüler aus der Großgemeinde Stock­elsdorf das Bad Schwartauer Gymnasium und der Bereich „Sport“ zählt zu den Stiftungszwecken.
Bereits 2013 hatte sich die Bluhme-Jebsen-Stiftung an der gemeinschaftlichen Förderaktion beteiligt. Diesmal ist sie alleiniger „Sponsor“. Für stolze 6.000 Euro durften Jan Köpsel und seine Sportlehrer-Kollegen Jan Geberbauer und Sven Nickel neues Sportgerät anschaffen. „Im März hatten wir angefragt und im Mai kam dann die positive Rückmeldung, über die wir uns natürlich sehr gefreut haben“, berichtet Jan Köpsel, der den SUP-Bereich am Bootshaus nördlich der Teerhofsinsel leitet.
Danach ging es auf „Einkaufstour“. Zehn neue Boards wurden angeschafft. „Dabei handelt es sich um wendige Allrounder, mit denen sich auch ausgezeichnet Wasserpolo spielen lässt“, erklärt der Pädagoge. Rund 200 Kilogramm Gewicht halten die Bretter spielend über Wasser – was somit auch eine Nutzung von gleichzeitig zwei Schülern ermöglicht.
Aber auch die alten Boards finden hin und wieder noch Verwendung. Etwa bei Wasserwanderungen mit größeren Gruppen. So ist noch in diesem Jahr eine umfangreichere Tour auf der Schwentine geplant. Insgesamt stehen dafür 30 Boards zur Verfügung.
Als Topping konnte von der üppigen Spendensumme aus Stockelsdorf noch ein Raceboard angeschafft werden, das wesentlich länger, dafür aber auch wesentlich schneller ist als die Allrounder.
Dass die Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung den Sportunterricht auf dem Wasser gerne unterstützt, hat noch einen weiteren Grund.
In ganz Schleswig-Holstein ist das Bootshaus des GaM das einzige Ausbildungszentrum für SUP-Lehrbefähigung. Sprich: Jede Lehrkraft, die diese Sportart an ihrer Schule anbieten möchte, wird in Bad Schwartau ausgebildet. Auch hier machen Zahlen deutlich, wie sehr diese Sportart boomt. „Mit 15 Teilnehmern ist unser nächster Kurs im September ausgebucht. Acht Lehrkräfte sind noch auf der Warteliste“, so Jan Köpsel, der neben einem Mitarbeiter vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) die landesweite Ausbildung seiner Kollegen verantwortet.


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