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Gemeinsame Presseerklärung: Dialog der Timmendorfer Politik mit den Sportvereinen zum ETC in Timmendorfer Strand

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Das Eissport- und Tenniscentrum (ETC) in Timmendorfer Strand beschäftigt seit Jahren Politik und Bürger. (Foto: René Kleinschmidt)

Das Eissport- und Tenniscentrum (ETC) in Timmendorfer Strand beschäftigt seit Jahren Politik und Bürger. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. Bereits am Dienstag dem 22. Januar, fand auf Einladung der Fraktionen der CDU, SPD, WUB und des BürgerBündnis Neue Perspektive eine Informations- und Austauschveranstaltung im Timmendorfer Rathaus statt.

Dabei ging es vor allem darum, die Vereine konkret zu informieren, den aktuellen Sachstand darzulegen und mit den Vereinen in einen Dialog zu treten, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Alle Beteiligten zeigten sich erschrocken über persönliche Beleidigungen von Fans und Unterstützern der Sportvereine gegenüber Gemeindevertretern in den sozialen Medien und wünschen sich eine sachliche und ruhige Diskussion auch in der Zukunft.
Die Informationen dieser Stellungnahme sollen dazu beitragen, ein besseres Verständnis über den aktuellen Sachstand für alle Beteiligten zu erreichen.
Eine erste positive Information war die erneute und letztmalige Verlängerung der Frist zur Annahme der Fördergelder durch das zuständige Ministerium des Landes Schleswig Holstein bis zum 31. August. „Hierdurch erhält die Politik in Timmendorfer Strand noch etwas mehr Zeit, um die beste Lösung für den Eis- und Tennissport am Timmendorfer Strand zu finden,“ heißt es in der Pressemitteilung.
Ziel der an diesem Gespräch beteiligten Kommunalpolitikern und ihren Parteien ist es weiterhin, am gleichen Standort eine neue Eis- und Tennishalle mit Unterstützung eines Investoren in Kombination mit einem Mehrwert für den Ort zu errichten. Die Politiker sicherten auch zu, dass der Spielbetrieb in einer potentiellen Bauphase durch Ersatzflächen gesichert wird. Der Investor soll bis Mitte des Jahres gefunden werden. Sollte dies nicht gelingen, wird die Timmendorfer Politik noch einmal das Thema Sanierung aufgreifen und darüber beraten.

Es ist nachvollziehbar, dass eine von einem Investor erbaute Eishalle mit Mehrwert die Gemeindekassen nicht so sehr belasten wird, wie eine Sanierung durch die Gemeinde.
Die wichtigste Message an alle Eissport- und Tennisinteressierten soll auf jeden Fall folgende sein: „Der Spielbetrieb ist zu keiner Zeit gefährdet. Und auch Gerüchten über einen möglichen Abriss der Eishalle nach Auslaufen des alten Bürgerentscheides ohne Neubau wird von den Parteien geschlossen zurückgewiesen. Der hohe Stellenwert eines Eissport- und Tenniscentrums am Timmendorfer Strand ist allen Beteiligten bewusst. Es soll nun nur im Sinne der Gemeinde die beste Lösung gefunden werden. Die technischen Anlagen im Gebäude wurden vom TÜV gerade erst abgenommen. Einem Weiterbetrieb in den kommenden fünf Jahren steht somit nichts im Wege. Die Gemeindevertretung hat die notwendigen finanziellen Mittel bei technischen Ausfällen im Haushalt bereits eingeplant. Sollte dort Handlungsbedarf bestehen, stehen die notwendigen Gelder sofort zur Verfügung.“

Die anwesenden Vertreter der drei Vereine (CE Timmendorfer Strand, Timmendorfer Eissportverein und NTSV Strand 08 Tennisabteilung) äußerten sich am Ende der Veranstaltung positiv über den Austausch. „Alle Vereine wollen natürlich den Eissport- und Tennissport am Timmendorfer Strand erhalten. Genauso wie die Politiker und Parteien, die nun an dem besten Weg für eine zukunftsorientierte und finanzierbare Lösung arbeiten,“ heißt es abschließend.



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