Reporter Timmendorf

Scharbeutzer Patrick Roepstorff liegt auf Rekordniveau: Mit 46 Jahren die 100. Blutspende

Bilder
Ratekau/Sereetz. Eine Blutspende, die größere Aufmersamkeit verdient, hat es jetzt bei der jüngsten Spendeaktion des DRK Ortsvereins Ratekau-Sereetz gegeben. Patrick Roepstorff aus Scharbeutz hatte sich in der Achim-Bröger-Schule in Sereetz zu seinem 100. Aderlass eingefunden. Nun sind Spende-Jubiläen dieser Kategorie zwar durchaus etwas Besonderes, aber keineswegs außergewöhnlich. Das wird diese Spende jedoch, wenn man sich das Alter des Mannes von der Ostseeküste ansieht. Gerade einmal 46 Jahre alt, hat er diese Marke bereits erreicht. Und entsprechend lautet sein großes Ziel: „Ich möchte es einmal auf 200 Blutspenden bringen.“ Rein rechnerisch ist das allemale drin. Männer dürfen sechsmal im Jahr – Frauen viermal – und mit ärztlicher Zustimmung sogar bis zu ihrem 73. Geburtstag spenden.
Wie außergewöhnlich das dann tatsächlich wäre, macht Till Quint vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost deutlich: „Wir haben hier in der Gemeinde Ratekau einen Spender, der es demnächst auf die 175 als nächste ,Jubiläumsstufe’ schaffen könnte. Nach meinen Unterlagen wäre schon das im gesamten Kreis Ostholstein einmalig.“
Seit seinem 18. Lebensjahr spendet Patrick Roepstorff Blut in den Gemeinden Ratekau und Scharbeutz. Sein großes Vorbild sei sein Vater Werner Roepstorff gewesen. Als Junge und Jugendlicher habe er ihn immer zu den Spendeterminen nach Pansdorf zu Hannelore Paschke und ihrem Team begleitet. „Für mich stand schon damals immer fest: Wenn ich endlich spenden darf, fange ich sofort damit an. Ich unterstütze das DRK, helfe anderen Menschen und mich kostet es doch nichts“, gibt sich Patrick Roepstorff bescheiden.
Gleich neben dem potenziellen Rekordspender hat sich dagegen Gisela Brinkmann aus Travemünde in den Spende-Ruhestand verabschiedet. „Ich bin 73 Jahre geworden und habe damit die Altersobergrenze erreicht“, sagt die rüstige Seniorin, die vor zehn Jahren mit ihrem Lebensgefährten von Nordrhein-Westfalen „an die schöne Ostsee“ umgezogen ist. Ihre ­erste Spende hatte sie Anfang der 1970er Jahre in Ahlen (NRW) abgegeben. Anderen zu helfen, sei für sie selbstverständlich: „Wir waren auch Knochenmarkspender und haben uns als Organspender registrieren lassen“, erklärt die Frohnatur, die ihre Blutspende-Karriere in Sereetz mit stolzen 130 Aderlässen beendete.


Weitere Nachrichten Tdf. Strand
Polizeibericht (Symbolfoto: Arno Bachert/pixelio.de)

Frau und Hund gerettet: Havarierte Yacht vor dem Hafen von Travemünde

16.11.2018
Travemünde. Am heutigen Freitagvormittag, dem 16. November, kam es zu einem technischen Defekt an Bord einer Segelyacht. Die Yachtinhaberin sowie ihr Hund wurden von Bord gerettet. Verletzt wurde dabei niemand. Um 11.09 Uhr wurde die Wasserschutzpolizei zu einem...
Kulturministerin Karin Prien verurteilt die Drohungen gegen die „SchulKinoWoche": „Die Freiheit der Kunst ist Gradmesser einer demokratischen Gesellschaft.“ (Foto: Frank Peter)

Keine Filmschau nach Drohungen von Rechts gegen Kino und Timmendorfer Schule: Kulturministerin Karin Prien verurteilt die Drohungen gegen die "SchulKinoWoche"

16.11.2018
Timmendorfer Strand/Bad Schwartau/Kiel. Nachdem per Mail eine anonyme, heftige Drohung aus der rechten Szene an die Grund- und Gemeinschaftsschule in Timmendorfer Strand und ein Kino in Bad Schwartau ging, sagte das Kino die...
Menschen mit Einschränkungen bieten Meike und Dr. Martin Barde – wie hier am Ruppersdorfer See – verschiedene Bildungsangebote. Um noch effektiver arbeiten zu können, suchen sie in der Gemeinde Ratekau weitere Flächen, auf denen Streuobstwiesen entstehen können.

Menschen mit Einschränkungen durch Obstbau teilhaben lassen: Flächen für neue Streuobstwiesen gesucht

16.11.2018
Ratekau. Die „Obst-Werkerei“ (Dr. Martin und Meike Barde GbR Dr. Martin und Meike Barde Natur und Teilhabe gGmbH) aus Travemünde befähigt Menschen mit Einschränkungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und nutzt dafür Möglichkeiten im Obstbau mit Hochstämmen....
Am 15. Oktober wurde der gefesselte Mann, der zuvor als vermisst gemeldet wurde, auf dem Waldfriedhof an der B 76 in Timmendorfer Strand verletzt aufgefunden. (Foto: René Kleinschmidt)

Gefesselte Person auf dem Waldfriedhof in Timmendorfer Strand: 38-Jähriger hat die Straftat offensichtlich nur vorgetäuscht

15.11.2018
Timmendorfer Strand. Am Abend des 15. Oktober 2018 wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war ("der reporter" berichtete). In...
Rund um den Volkstrauertag sind die Soldaten der 4. Kompanie aus Eutin um „Spieß“ Dirk Reichenbach (l.) in ihrer Patengemeinde Ratekau unterwegs und bitten um Spenden. Als ­erste Spender leisteten Ratekaus Bürgervorsteherin Gaby Spiller und Verwaltungschef Thomas Keller wieder ihren Beitrag. (Foto: Setje-Eilers)

Volkstrauertrag: Soldaten begleiten Gedenkfeier und bitten um Spenden

15.11.2018
Ratekau. Am kommenden Sonntag, 18. November, finden anlässlich des Volkstrauertages in der Gemeinde Ratekau Feierstunden in Gedenken an die in den beiden Weltkriegen Gefallenen statt. Auch diesmal wird die Gemeinde dabei von Soldaten ihrer Patenkompanie aus Eutin...

UNTERNEHMEN DER REGION