Reporter Eutin
11. März 2017 | Allgemein

„Eine nicht alltägliche Kooperation“

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Die Kugelschreiber sind zur Besiegelung des Kooperationsvertrages gezückt. Berufsschulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen (l.) und FH-Dekan Prof. Dr. Martin Ryschka. – Dahinter (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Helmut Bergmann (Studiengangsleiter an der FH) und Mathias Knorn, Lehrkraft für Elektrotechnik an der KBS.

Die Kugelschreiber sind zur Besiegelung des Kooperationsvertrages gezückt. Berufsschulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen (l.) und FH-Dekan Prof. Dr. Martin Ryschka. – Dahinter (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Helmut Bergmann (Studiengangsleiter an der FH) und Mathias Knorn, Lehrkraft für Elektrotechnik an der KBS.

Eutin (wh). „Wir freuen uns, dass wir eine nicht alltägliche Kooperation mit der Fachhochschule Lübeck besiegeln können“, sagte Carsten Ingwertsen-Martensen, der Leiter der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein (KBS). Diese Kooperation bedeutet: Das vorgeschriebene Elektrotechnik-Praktikum im entsprechenden Studiengang an der Fachhochschule Lübeck muss von Absolventen des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Kreisberufsschule nicht noch einmal durchgeführt werden, da sie es am BG bereits gemacht haben. Zu diesem Praktikum gehören acht praktische Versuche – jeweils mit Antestat, Durchführung und Auswertung. Pro Versuch sind das zwei bis vier Stunden Zeitaufwand für Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums im Kurs Elektrotechnik mit erhöhtem Anforderungsniveau. „Wir erbringen also Studienleistungen bereits an unserer Schule und sind dann zunächst für vier Jahre akkreditiert. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das ein sehr großer Vorteil“, so Schulleiter Ingwertsen-Martensen. Am letzten Dienstag war es so weit: Der Kooperationsvertrag wurde an der KBS Eutin unterzeichnet. Es ist ein auf vier Jahre angelegter Versuch, mit dem sich Prof. Dr. Martin Ryschka, der Dekan der Fachhochschule Lübeck, im Vorfeld ein wenig schwer tat; doch er konnte sich von dem Praktikum an der Kreisberufsschule Eutin ein genaues Bild machen und war letztendlich von dessen hervorragender und der FH ebenbürtiger Qualität überzeugt. So stand der Kooperation nach langen Verhandlungen nichts mehr im Wege, einer Kooperation, „die den Schülern des Beruflichen Gymnasiums den Übergang von der Schule zur Fachhochschule erleichtert“, so Schulleiter Ingwertsen-Martensen, dem es wichtig sei, dass die unterschiedlichen Bildungsgänge „durchlässiger“ gestaltet würden. Nachdem die Elektrotechnik jetzt eine Vorreiterrolle übernommen habe, sollten sich andere Fachrichtungen anschließen, wünscht sich der Schulleiter. Die Vereinbarung zwischen den beiden Bildungsinstitutionen gilt ab sofort. Am Beruflichen Gymnasium Eutin sind es zur Zeit 45 SchülerInnen (15 pro Jahrgang), die nun bald in den Genuss kommen, gut vorbereitet mit ihren genau dokumentierten und zertifizierten Praktikums-Mappen unterm Arm in den wissenschaftlichen „Tempel“ der Fachhochschule einziehen können.


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