Reporter Eutin
23. März 2017 | Allgemein

Eutin auf eigene Art, nach eigener Sichtweise

Bilder
Sketcherin Britta Weckesser freut sich, dass ihr Nachbar Robert Döhring sich zur Vernissage eingefunden hat. Er findet „die Momentaufnahmen spannend“ und bewundert die Lern- und Kritikfähigkeit, mit der die Sketcher miteinander umgehen.

Sketcherin Britta Weckesser freut sich, dass ihr Nachbar Robert Döhring sich zur Vernissage eingefunden hat. Er findet „die Momentaufnahmen spannend“ und bewundert die Lern- und Kritikfähigkeit, mit der die Sketcher miteinander umgehen.

Eutin (wh). Seit sieben Jahren gibt es eine weltweite Urban-Sketching-Bewegung. Seit Mai 2015 hat diese Welle der Begeisterung für spontanes Zeichnen auch Eutin erfasst. Die 36 Mitglieder der Eutiner Gruppe sind überaus aktiv. Sie sind zur Zeit zwar mitten in der Planung des Urban Sketcher Symposiums Germany 2017, das vom 1. bis 3. September in Eutin stattfindet, sie haben jedoch noch genügend Energie für eine kleine Ausstellung in der Kreisbibliothek. Dort sind auf der Galerie die Eutiner Skizzen von 17 Mitgliedern der hiesigen Gruppe zu sehen. Viele der meist farbigen, lebendigen Zeichnungen sind während der Wintermonate in den Räumen der Kreisbibliothek entstanden. Dort wurden die Kreativen „immer herzlich aufgenommen“, wie Ulrike Plötz dankbar feststellte. Die Leiterin der Gruppe konnte sich sogar schon während der Ausstellungseröffnung über drei neue Interessenten freuen, die bei den Sketchern mitmachen wollen. Mitmachen heißt, sich ein- bis zweimal in der Woche zum Zeichnen treffen - meistens im Freien. Die Sketcher verabreden sich häufig an einem bestimmten Ort oder zu einem besonderen Ereignis. Dort bringt dann jeder auf eigene Art und nach eigener Sichtweise Eindrücke zu Papier. Vielfalt ist hierbei das hervorstechende Merkmal: Bilderauswahl, Maltechnik, Stil und Zeichenmaterial variieren dabei, alles ist möglich. Am Ende eines solchen Treffens werden die Ergebnisse gemeinsam betrachtet und kritisch gewürdigt. Zur Vernissage hatte sich auch Anja Sierks-Pfaff, Geschäftsführerin der Kulturstiftung Ostholstein, eingefunden und begeistert über die Aktivitäten der Sketcher geäußert: „Sie halten die Besonderheiten ihrer Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln fest. Das Schöne daran ist: Egal wie gut man zeichnen kann – jeder kann mitmachen, denn jeder hat eine andere Handschrift und Sichtweise.“ Diese Vielfalt kann man anhand der ausgestellten Bilder gut sehen, seien es Motive aus der Landschaft, der Stadt oder seien es Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung. Oft ist dabei das ad hoc Skizzierte und quasi „Unvollendete“ das Überraschendste und Lebendigste.


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