Reporter Eutin
25. Mai 2016 | Allgemein

Kinderschutzbund und Wisser-Schule laden zum Elterncafé

Bilder

Eutin. Rund 110 Kinder besuchen momentan die DAZ-Klassen („Deutsch als Zweitsprache“) der Wilhelm-Wisser-Schule. Deren Eltern haben es nicht immer leicht, ohne solide Sprachkenntnisse stellen Briefe von der Schule oder sogar Werbeschreiben die Geflüchteten vor echte Probleme. „Papierkram bereitet die größten Probleme“, erzählt Ismael Hkimi. 2002 kam er aus Tunesien nach Deutschland. Er arbeitet beim Deutschen Kinderschutzbund und betreut das neu geschaffene „Café der Begegnung“. Dort will der Kinderschutzbund in Kooperation mit der Wilhelm-Wisser-Schule Eltern Unterstützung bieten, den Alltag zu bewältigen. Besonders hilfreich ist es dabei, dass Hkimi fließend Arabisch und Deutsch spricht. Die Helfer stehen mit Rat und Tat allen zur Seite. „Eltern der Kinder eine andere Schule oder den Kindergarten besuchen sind natürlich auch herzlich willkommen“, bekräftigt Ulrike Awe, die das Projekt vonseiten der Wisser-Schule begleitet. Schön wäre es, wenn auch deutschstämmige Eltern regelmäßig vorbeischauen würden, um Kontakte zu knüpfen. „Durch Gespräche zwischen Lehrern und Eltern wollen wir auch Hemmschwellen abbauen. Hier kann man sich auf einer weniger offiziellen Ebene begegnen“, so Awe. Seit Mitte Februar findet das Café der Begegnung an drei Tagen die Woche statt. Mit Inge Altenburg und Karin Rehmann hat Hkimi auch schon zwei ehrenamtliche Helferinnen gewonnen. „Wir sind sofort auf offene Ohren gestoßen, als wir das Projekt vorgeschlagen haben“, freut sich Matthias Thoms vom Kinderschutzbund. Finanziert wird das Projekt mit Geldern aus der NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Für die Umsetzung des Projektes stehen somit 14.000 Euro bis zum Jahresende zur Verfügung. Der Besuch des Cafés ist für alle kostenlos. Eingeladen sind alle Eltern mit Kindern im Kindergarten oder in der Schule. Und wenn es nur auf einen Kaffee und ein paar nette Gespräche ist. Das „Café der Begegnung findet dienstags, mittwochs und donnerstags von 08-10 Uhr in der Mensa der Schule am kleinen See statt.


Weitere Nachrichten Eutin am Mittwoch
Medaillen für kleine Forscher: Kristina Severin von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zeichnete bei der Zertifikatsübergabe in der Hassendorfer KiTa alle kleinen Wirbelwinde mit einer Medaille für ihre exzellenten Forschungsleistungen aus. Hier gehört Forschung zum Kindergartenalltag.

Medaillen für kleine Forscher

24.03.2017
Hassendorf (ed). Jetzt steht endlich auch dran, was schon lange, lange drin ist: Am vergangenen Freitag erhielt der Kindergarten Wirbelwind sein Zertifikat samt Schild fürs Haus, das die Hassendorfer KiTa ausweist als „Haus der kleinen Forscher“. „Wir haben schon...
Sollte nach dem 17. Mai die Zeit für das Haus des Gastes abgelaufen sein, gibt es „eine relativ konkrete Alternative“ für die Stadtbucht, sagte Carsten Behnk. Die Idee: Ein Drei-Sterne-Hotel - „aber kein Klotz“, verspricht Reinhard Sohns, Geschäftsführer der gemeinnützigen „Ostholsteiner“ (als potentieller Investor und Betreiber).

Neue Ideen für den Standort Stadtbucht

24.03.2017
Eutin (wh). Bürgermeister Carsten Behnk sprach von einer „Alternative, die er den Bürgerinnen und Bürgern nicht vorenthalten möchte“. Doch zu allererst informierte er am Montagabend im Rathaus die Fraktionsvorsitzenden. Eine Stunde später erfuhren es die...
Sketcherin Britta Weckesser freut sich, dass ihr Nachbar Robert Döhring sich zur Vernissage eingefunden hat. Er findet „die Momentaufnahmen spannend“ und bewundert die Lern- und Kritikfähigkeit, mit der die Sketcher miteinander umgehen.

Eutin auf eigene Art, nach eigener Sichtweise

23.03.2017
Eutin (wh). Seit sieben Jahren gibt es eine weltweite Urban-Sketching-Bewegung. Seit Mai 2015 hat diese Welle der Begeisterung für spontanes Zeichnen auch Eutin erfasst. Die 36 Mitglieder der Eutiner Gruppe sind überaus aktiv. Sie sind zur Zeit zwar mitten in der...

„Das Rausschmeißen ist am Schönsten!“

23.03.2017
Ahrensbök (ed). An jedem Donnerstag – außer an dem vor dem letzten Freitag des Monats – treffen sich oben im Saal des Bürgerhauses die Senioren der Gemeinde Ahrensbök zum geselligen Beisammensein. Wobei. Eigentlich wird hier hoch konzentriert, aber doch sehr...

„Bloß nicht weinen, Akbar“

23.03.2017
Ahrensbök (ed). Akbar war gerade 16, als ihn die Polizei als unbegleiteten minderjährigen Flüchtlöing vor der dänischen Grenze aufgriff – heute hat er eine Lehrstelle als Industriemechaniker und ist angekommen in seiner neuen Heimat. Seine Geschichte hat er...

UNTERNEHMEN DER REGION