Reporter Eutin
17. Februar 2017 | Allgemein

Kunstschätze würdig ins Bild gesetzt

Bilder
Bei der Übergabe von 6000 neuen Bildpostkarten (v,l.): Pastor i.R. Lutz Tamchina, Pastorin Maren Löffelmacher sowie Renate und Einhard Rode vom Förderkreis Hilfe für St. Michael. Fotos: Hasse

Bei der Übergabe von 6000 neuen Bildpostkarten (v,l.): Pastor i.R. Lutz Tamchina, Pastorin Maren Löffelmacher sowie Renate und Einhard Rode vom Förderkreis Hilfe für St. Michael. Fotos: Hasse

Eutin (wh). Viele Besucher und Besucherinnen der St. Michaeliskirche sind während des Jahres außerhalb, neben oder während des Gottesdienstes auch an den Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten interessiert, die sich im Innern der Kirche befinden. Eine ganze Reihe von sakralen Ausstattungsstücken wurde nach den umfassenden Restaurierungsarbeiten der Kirche liebevoll instandgesetzt. So zum Beispiel das bronzene Taufbecken aus dem Jahre 1511, die später als Leuchter gefasste Marienfigur von 1322, ein Kruzifix-Korpus aus dem 14. Jahrhundert oder der Schönfelder Altar von 1878 in der Kapelle. Zu den hochwertigen Ausstattungsstücken der Eutiner Michaeliskirche gehört das 1670 holzgeschnitzte und bemalte Epitaph, das an den bischöflichen Hausvogt Henning Meyer und seine Frau Letizia erinnert. Ablagerungen wie Staub und Kerzenruß sowie Schimmelbefall hatten die aufwändige Restaurierung der Gedenktafel notwendig gemacht. Außerdem war das farbige Meyer-Epitaph im 19. Jahrhundert mit einer braunen Lasur überzogen worden. Der Kieler Restaurator Markus Freitag hat der alten Gedenktafel ihr ursprüngliches Aussehen wiedergeben. Großen Anteil an diesen und anderen Instandsetzungen hatte der „Förderkreis Hilfe für St. Michaelis“, dessen 38 Mitglieder sich im Jahre 2003 zusammenfanden, um durch eigene tätige und finanzielle Beiträge, aber vor allem durch Spenden-„Sammeln“ diese Arbeiten zu ermöglichen. Jetzt hat der Förderkreis, der sich im Januar 2018 unter dem Motto „Mission erfüllt“ auflösen wird, der Kirche eine der letzten „Liebesgaben“ überreicht: sechs mal tausend Ansichtspostkarten, auf denen je die oben genannten Kunstwerke sowie eine Außenansicht der Kirche fotografisch kunstvoll ins Bild gesetzt sind. Diese Fotos bereichern nun den schon vorhandenen Fundus an Postkarten, welche man zum Preis von 50 Cent am Kirchenhüter-Tisch in St. Michaelis erwerben kann. Die Kirche ist täglich von 10 bis 16 Uhr (im Sommer bis 18 Uhr) geöffnet, und zwar unter Aufsicht von etwa 40 Damen und Herren der Gemeinde, die sich in diesem „Hüter-Amt“ abwechseln. Sie stehen auch für Fragen zur Verfügung. Im Sommerhalbjahr wird einmal wöchentlich eine Kirchenführung veranstaltet. Deren genaue Termine werden noch bekanntgegeben.


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