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Stadtfest-Organisatoren ziehen ein positives Fazit vom Wochenende

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Die Besucher ließen sich vom Regen nur wenig beeindrucken und zückten kurzerhand die Regenschirme.

Die Besucher ließen sich vom Regen nur wenig beeindrucken und zückten kurzerhand die Regenschirme.

Eutin (fs). Das 33. Eutiner Stadtfest ist vorbei. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden. Von dem Wetter ließ sich am Wochenende niemand die Stimmung vermiesen. Gerade am Sonntag zeigten die Besucher des Stadtfests Ausdauer. Ausgerüstet mit Schirmen und Regenponchos trotzten sie dem Regen. Sobald die Sonne wieder hinter den Regenwolken hervorkam, verschwanden die Jacken und Regenschirme wie auf Kommando wieder in den Taschen. Und so herrschte auch beim Organisationsteam gute Stimmung: „Ich bin total glücklich, es ist wirklich gut gelaufen“, freut sich Stadtfest-Organisatorin Claudia Falk. „Wir haben vor Ort sehr viel positives Feedback bekommen.“ Zum ersten Mal organisierte die Eutinerin gemeinsam mit Gastronom Ulfert Georgs das Stadtfest. Ihr Vorgänger Helge Nickel hielt die Veranstaltung wegen erhöhter Sicherheitsauflagen für nicht mehr finanzierbar und sagte das 33. Stadtfest ab. Auch Falk sieht die Finanzierung kritisch: „Wir haben noch keinen Kassensturz gemacht, aber sonderlich lukrativ ist die Veranstaltung nicht. Das kann man mal machen, auf die Dauer brauchen wir aber mehr Sponsoren.“ Jetzt steht erstmal die Nachbereitung an, bekräftigte Falk. „Dann entscheiden wir uns, ob wir bereit wären, das noch einmal zu machen“. Die Händler und Gastronomen hat Falk vermutlich auf ihrer Seite. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme in diesem Jahr wieder, hieß es von langjährigen Händlern. Auch der Kontakt sei deutlich besser geworden. Nuray Konrad hatte zum ersten Mal einen Stand auf dem Stadtfest und war begeistert. „Es ist super besucht, die Gäste lassen sich vom Wetter kaum stören.“ Zudem sei das Publikum sei eine angenehme Mischung von Urlaubern und Einheimischen, anders als in den Ostseebädern. Die Künstlerin aus Dahme baut mit Treibholz naturgeformte Lampen. Allerdings sei momentan wohl nicht die richtige Jahreszeit, schmunzelt Konrad. Das Interesse sei aber da. Neben Künstlern, Händlern und Gastronomen waren dieses Jahr die vielen Eutiner Vereine eingeladen. Sie präsentierten sich unter anderem in der Stadtbucht, die zum ersten Mal seit langem wieder Teil des Festes war. Die DLRG bot in der Bucht Stand-Up-Paddeln an. „Ich würde das gerne mal ausprobieren, aber ich habe keine Badehose dabei“, bedauerte Ole (9) aus Bad Oldesloe. Neben ihm sitzen Marta (8) und Greta (6) aus Baden-Württemberg. Die beiden Schwestern machen gerade Urlaub bei ihren Großeltern. Was ihnen bis jetzt am besten gefallen hat? „Die Crêpes“, rufen beide Mädchen gleichzeitig. „Ich fand die Currywurst besser“, erzählt Ole grinsend. In einem sind die drei sich allerdings einig, ein bisschen weniger Regen wäre schön gewesen. „Das Wetter können wir nicht beeinflussen, aber sonst können wir uns nicht beschweren“, findet Dorle Fitsch vom Organisationsteam. Das Konzept „ein Fest von Eutinern für Eutiner“ habe größtenteils gut funktioniert. „Wir hätten gerne noch mehr Vereine dabeigehabt, aber dafür waren vier Monate Vorlauf einfach zu knapp.“ Zudem hätten sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer gemeldet. „Ohne die hätten wir das nie auf die Beine stellen können.“ Zum Konzept gehörten auch große Wände, auf denen Besucher Kommentare hinterlassen konnten. Auf der Wand mit der Frage „Was gefällt dir an Eutin?“ stand neben „Wincent Weiß“ und „die Bounty“ in krakeliger Schrift: „Das Tolle Statfest“.



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