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Reporter Eutin

Schüler präsentieren innovative Begrüßungsroboter

Eutin (t). Am 4. Juni fand an der Berufsschule Eutin das achte und abschließende Treffen des Erasmus Projekts „ROB4U“ statt. Das zweijährige Projekt, welches im September 2022 begann und im Juli 2024 enden wird, feierte seinen Höhepunkt mit der Vorstellung der Projektergebnisse. ROB4U, ein kollaboratives Projekt zwischen der Berufsschule Eutin und der Partnerschule aus Strakonice, Tschechien, zielte darauf ab, Schüler in den Bereichen Robotik und Softwareentwicklung praxisnah zu schulen.
Im Rahmen des Projekts entwickelten die Schüler aus Eutin die Software und Programmierung, während ihre tschechischen Partner das Fahrwerk der Roboter bauten. Das Ergebnis dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit konnte sich sehen lassen: Zwei Begrüßungsroboter, die die Besucher der Berufsschule Eutin freundlich empfingen und durch die Veranstaltung führten.

Der Schulleiter der Berufsschule Eutin, Christoph Salewski, zeigte sich sichtlich stolz auf die Leistungen seiner Schüler: „Dieses Projekt hat nicht nur das technische Wissen unserer Schüler erweitert, sondern auch ihre Fähigkeit zur internationalen Zusammenarbeit gestärkt. Die Ergebnisse sprechen für sich und verdeutlichen, was möglich ist, wenn junge Menschen ihre Talente bündeln.“
Gerald Schlüter, Europa-Koordinator der Berufsschule Eutin, hob die Bedeutung des Erasmus Programms hervor: „ROB4U ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie europäische Bildungsprogramme unsere Schulen bereichern können. Die praktische Erfahrung und der kulturelle Austausch sind unbezahlbar.“

Tom Kröger, ein Schüler aus Eutin, erklärte: „Die Arbeit an der Software war eine echte Herausforderung, aber wir haben viel gelernt und es hat großen Spaß gemacht, das Projekt gemeinsam mit unseren tschechischen Partnern umzusetzen.“ Richard Luksik, ein Schüler aus Strakonice, fügte hinzu: „Es war spannend, das Fahrwerk zu entwickeln und zu sehen, wie alles zusammenpasst. Der Austausch mit den deutschen Schülern war eine tolle Erfahrung.“
Das Projekt ROB4U endet offiziell im Juli 2024, doch die während dieser Zeit geknüpften Kontakte und erworbenen Fähigkeiten werden die Schüler noch lange begleiten. Die Präsentation der Begrüßungsroboter an diesem besonderen Tag war nicht nur ein Beweis für die erfolgreiche Zusammenarbeit, sondern auch ein inspirierendes Beispiel dafür, wie technologische Bildung in einem internationalen Kontext gestaltet werden kann.
Abschließend betonte Schulleiter Salewski: „Wir sind dankbar für die Unterstützung durch das Erasmus Programm und freuen uns auf weitere Projekte, die unsere Schüler auf ähnliche Weise fördern und inspirieren werden.“

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