Reporter Eutin

Erdbeereis für die Frösche

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Die Frösche aus der KiTa Pusteblume lernten im Malenter Eiscafé Tormen, wie man leckeres Erdbeereis zaubert.

Die Frösche aus der KiTa Pusteblume lernten im Malenter Eiscafé Tormen, wie man leckeres Erdbeereis zaubert.

Malente. 25 Grad und Sonnenschein: Wer würde sich unterwegs da nicht gerne ein Erdbeer-Eis schmecken lassen? Aber wie wird dieses eigentlich hergestellt? Die „Froschgruppe“ des Malenter Kindergartens Pusteblume ist der Frage auf Einladung des Eiscafés Tormen in der vergangenen Woche nachgegangen. Im Rahmen eines Besuchs bei Luisa und Mauro Tormen in der Malenter Bahnhofstraße erlebten 18 Kinder die Entstehung von Erdbeer-Eis und hatten selbst regen Anteil an der Aktion. So war es die Aufgabe der Gruppe, die frischen Früchte aus der Region für die Weiterverarbeitung im Eiscafé Tormen zunächst selbst vorzubereiten, zu säubern und vom Blütenboden, an dem die Erdbeere wächst, zu befreien. In der Eisküche verfolgen die Kinder später, wie die Früchte mit Mauro Tormens „XXL-Pürierstab“ zu einer tief roten Flüssigkeit zerkleinert werden. Anschließend fügt Mauro Tormen noch Haushaltszucker hinzu. 18 Augenpaare beobachten gespannt, wie sich dieser in der Fruchtmasse schnell auflöst und die nötige Süße erzeugt. Ob der erreichte Zuckergehalt den richtigen Grad erreicht hat, überprüft Mauro Tormen mit einem Messgerät. Seine Besucher würden dafür wohl lieber den Finger in die Flüssigkeit tauchen und selbst probieren, aber das geht hier natürlich nicht. Dann wird das Erdbeerpüree endlich in die große Eismaschine umgefüllt. Jeder darf einen Blick über en Rand des Behälters werfen, in dem es kräftig rotiert. Unter permanentem Rühren kühlt die dunkelrote Fruchtzubereitung allmählich ab. Erst mit dem Gefrieren wandelt sich die flüssige Konsistenz in cremiges Sorbet in der üblichen zartrosa Farbe um. Für die kleinen Frösche dauert die rund zehnminütige Wartezeit, in der ihr Erdbeer-Eis entsteht, wohl eine halbe Ewigkeit. Zum Glück fallen ihren Erzieherinnen Annette Bluhm und Birte Ochs ein paar lustige Lieder ein, mit denen sich die kleinen „Frösche“ im Eiscafé die Zeit vertreiben. Alles Warten hat einmal ein Ende und so ist es auch hier: Alle dürfen zurück in die Eisküche und Mauro Tormen dabei zusehen, wie er die Eismaschine abstellt und – endlich – das frische Erdbeersorbet in ein Behältnis umfüllt. Und schließlich gibt es für jedes Kind eine Waffel mit Erdbeer-Eis in die Hand. Zufriedenes Schlecken bezeugt: Dies ist für die kleinen „Frösche“ zweifellos der Höhepunkt ihres Besuchs und eine köstliche Belohnung am Ende der besonderen „Lehrstunde“.



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