Klaus Marquardt feierte Blutspendejubiläum
Puttgarden. Dieses Jubiläum steht für Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Ausdauer: Zum 100. Mal nahm der Fehmaraner Klaus Marquardt beim jüngsten DRK-Blutspendetermin in der Puttgardener Turnhalle Ende Januar auf einer der Spendeliegen Platz, um sich 500 Milliliter Liter Blut entnehmen zu lassen.
Eine so hohe Anzahl von Blutspenden geleistet zu haben, zeugt von langjährigem Engagement, denn gesunde Männer können maximal sechs Blutspenden jährlich leisten. Um auf 100 zu kommen, ist also ein Minimum von rund 17 Jahren als regelmäßiger Spender notwendig. Kann man nicht jedes Jahr kontinuierlich die maximal zulässige Spendenanzahl ausschöpfen, steht hinter einer solchen Leistung oftmals ein Einsatz von mehr als zwei Jahrzehnten. Mit jeder einzelnen Spende hat Klaus Marquardt einen Beitrag geleistet, der über das eigene Leben hinaus Bedeutung hat: Jede Vollblutspende kann bis zu drei schwerkranken Menschen, Unfallopfern oder Patientinnen und Patienten nach großen Operationen das Leben retten, denn der halbe Liter einer Blutspende wird weiterverarbeitet und in die drei Bestandteile rote Blutkörperchen, Blutplättchen und Blutplasma aufgetrennt.
Gemeinsam mit Klaus Marquardt leisteten in Puttgarden am 23. Januar 85 weitere Spenderinnen und Spender mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der Blutversorgung, unter ihnen waren sechs Erstspenderinnen und Erstspender. Von den Verantwortlichen des DRK erhielt der 71-jährige Klaus Marquardt ein herzliches Dankeschön für seine treuen Spendeeinsätze. Dr. Michael Suchan vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, Ute Constabel und Gerda Stau vom DRK-Ortsverein Burg/Fehmarn übergaben eine Präsentbox. Außerdem darf sich der Spendejubilar auf eine festliche Ehrung für langjährige DRK-Blutspenderinnen und -spender freuen.

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Ein herzliches Dankeschön!
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