DGzRS - Markus Davids
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Yachthafen 12
23743 Grömitz
Deutschland

www.seenotretter.de/groemitz
Alexander Baltz

DGzRS feierte Schiffstaufe im Grömitzer Yachthafen mit Feuerwehr und DLRG

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„Felix Sand“ löst „Hans Hackmack“ ab
 
Grömitz. Großer Bahnhof am vergangenen Samstagmittag im Grömitzer Yachthafen. Zahlreiche aktive und passive Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus der Region feierten gemeinsam mit Spendern, der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz und Mitgliedern der DLRG die Taufe des neuen Seenotrettungskreuzers „Felix Sand“. Und das zur Überraschung zahlreicher Einheimischer und Touristen, denn die Veranstaltung war coronabedingt nicht öffentlich angekündigt gewesen. Die hochmoderne Rettungseinheit ist bereits als „SK 41“ seit Ende Januar in Grömitz im Einsatz und hat bereits zahlreiche Fahrten hinter sich (der reporter berichtete). Unter anderem wurde kürzlich eine sechsköpfige Familie aus akuter Seenot gerettet. Das Spezialschiff ist die fünfte Einheit der 28-Meter-Klasse der Seenotretter.
 
 
Der Neubau löst die Vorgängerin „Hans Hackmack“ ab, die wiederum nach einer Generalüberholung ohne feste Station zum Einsatz kommt. Mit dem Namen „Felix Sand“ würdigt die DGzRS Dr. Felix Sand, der 2018 verstorben ist und seinen Nachlass dafür bestimmt hatte, einen neuen Seenotrettungskreuer zu bauen. Das Tochterboot trägt den Namen „Saphir“ - so hieß die Segelyacht des Spenders. Die Schiffe entstanden auf der Fassmer-Werft nahe Bremen innerhalb von anderthalb Jahren. Begrüßt wurden die Gäste vom stellvertretenden Vorsitzer der Seenotretter Ingo Kramer, der von einem großen Tag und besonders freudigen Moment sprach.
 
 
Bürgermeister Mark Burmeister, erstmalig in offizieller Funktion bei einer Schiffstaufe dabei, betonte die enge Verbundenheit der Gemeinde mit den Seenotrettern seit Inbetriebnahme der ersten Rettungsstation in Grömitz 1912/13. Burmeister dankte der DGzRS für ihre „unendlich wichtige Arbeit“ und spendierte einen neuen Grill für die Grömitzer Seenotretter.
 
 
Leiter der Station Grömitz, Vormann Markus Davids, stellte in seinem Grußwort klar: „Seenotrettung ist immer Teamarbeit. Keiner kann allein einen Einsatz fahren!“ (ab)


Petra Remshardt

Wassereinbruch auf Motorboot

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Auch die Freiwillige Feuerwehr Grömitz war bei dem Einsatz vor Ort.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Grömitz war bei dem Einsatz vor Ort.

Foto: FFW Grömitz

Grömitz. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Sonntag, dem 15. August eine sechsköpfige Familie aus akuter Seenot gerettet, darunter auch zwei Kleinkinder. Ihr Motorboot drohte fünf Seemeilen (circa 9 Kilometer) nordöstlich von Grömitz unterzugehen. Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers SK 41 der DGzRS-Station Grömitz kam den Schiffbrüchigen rechtzeitig zu Hilfe.
 
Gegen 18 Uhr meldete sich der Skipper eines rund acht Meter langen Motorbootes in der Seenotleitung Bremen (MRCC = Maritime Rescue Co-Ordination Centre) der DGzRS. Der Mann berichtete, dass die Badeplattform am Heck des Bootes sich bereits unter Wasser befand und das Boot langsam sinken würde. Der Skipper, drei weitere Erwachsene und zwei Kinder (1 und 3 Jahre alt) hatten sich zu diesem Zeitpunkt auf das Vorschiff gerettet.
Sofort alarmierten die Wachleiter den in Grömitz stationierten Seenotrettungskreuzer SK 41. Dessen Tochterboot leistete gerade zwei Seemeilen vom Havaristen entfernt technische Hilfe für eine Segelyacht. Dieser Einsatz wurde unterbrochen und auch das Tochterboot TB 45 zur Position des sinkenden Motorbootes beordert.
 
 
Eine Viertelstunde nach der Alarmierung trafen SK 41 und TB 45 beim Havaristen ein. Der Seenotrettungskreuzer ging am Motorboot längsseits und übernahm die Schiffbrüchigen. Um den Wassereinbruch zu stoppen, brachten die Seenotretter eine Lenzpumpe an Bord des Havaristen. Durch das eindringende Wasser war dort jedoch der Strom ausgefallen. Eine hydraulisch gesteuerte Klappe zum Motorraum ließ sich daher nur teilweise öffnen, weshalb nur eine kleine Lenzpumpe eingesetzt werden konnte. Damit konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden.
Mit langsamer Fahrt schleppte SK 41 das Motorboot längsseits nach Grömitz. An Bord des Seenotrettungskreuzers stellte sich heraus, dass alle sechs Personen glücklicher Weise unverletzt geblieben waren. Nachdem der Havarist so sicher den Grömitzer Yachthafen erreichte, unterstützte die örtliche Feuerwehr das Abpumpen des eingedrungenen Wassers.
 
Zwischenzeitlich hatte das Seenotrettungsboot Henrich Wuppesahl der Freiwilligen-Station Neustadt den Einsatz für die Segelyacht übernommen, den TB 45 zuvor abbrechen musste. Die Yacht wurde erfolgreich und sicher ebenfalls nach Grömitz geschleppt.
 
Auch die Freiwillige Feuerwehr Grömitz war bei dem Einsatz vor Ort. Sie leistete Amtshilfe beim Festmachen des Havaristen und pumpte unter anderem mehrere 1.000 Liter Wasser aus Vorderschiff. (red)


Gesche Muchow

Grömitz: Mann aus Hafenbecken gerettet

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Der in Grömitz stationierte Seenotrettungskreuzer ist noch ungetauft - derzeit ist er unter seiner internen Baunummer SK 41 im Einsatz.

Der in Grömitz stationierte Seenotrettungskreuzer ist noch ungetauft - derzeit ist er unter seiner internen Baunummer SK 41 im Einsatz.

Foto: Gesche Muchow

Grömitz. Die Seenotretter der Station Grömitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am vergangenen Sonntag (8. August) einen Mann aus dem Hafenbecken des Grömitzer Hafens gerettet. Wassersportler hatten ihn nach einem Sturz von der Steganlage bis zum Eintreffen der Seenotretter über Wasser gehalten.
 
Die Wassersportler hatten die Seenotretter um kurz nach 20 Uhr durch Zurufe alarmiert, da an der Steganlage im Yachthafen Grömitz ein älterer Herr ins Wasser gestürzt war.
 
Mit dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers SK 41 liefen die Seenotretter von ihrem Liegeplatz in die Steganlage, wo mehrere Menschen versuchten an einer Leiter, den offenbar Bewusstlosen über Wasser zu halten.
 
Trotz der Enge zwischen vertäuten Booten und der Steganlage gelang es schließlich, ein Schlauchboot an die Leiter zu ziehen und den älteren Mann hinaufzuhieven. An Bord der SK 41 übernahmen dann die Seenotretter umgehend mit der medizinischen Erstversorgung, die der inzwischen eingetroffene Landrettungsdienst dann fortsetzte. Mit vereinten Kräften und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz wurde der Verunfallte im Hafen an Land gebracht.  Dort übernahm der Notarzt die weitere Behandlung, der zwischenzeitlich mit dem Hubschrauber „Christoph 12“ eingetroffen war. Weshalb der verunfallte Segler im Hafen ins Wasser stürzte, ist noch unklar. Er war für die Überführungsfahrt einer Segelyacht aus Salzgitter angereist und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mann, der ins Wasser gesprungen war, um dem Verunglückten zu helfen, gelangte selbständig wieder an Land. (red/gm)


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